Kampagnemittel stärker einsetzen

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geschrieben von Gerhard Hoffmann, Frankfurt/O.

Sept.-Okt. 2009

Mit dem Wiedereinzug der NPD in den sächsischen Landtag wird jetzt das Begehren laut, eine parteinahe Stiftung zu installieren. Durch Steuermittel vom Staat gestützt, möchte sich die NPD neue Handlungsräume erschließen und bestehende Strukturen für ihre Indoktrination stabilisieren. Ein neues Feld für V-Leute des Verfassungsschutzes entsteht, wird sicher mit einigem Wohlwollen konstatiert. Das wäre eine regelrechte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, finanziert, versteht sich, mit Steuergeldern. Die offenbar gut funktionierenden klandestinen Kreisläufe sind wahrscheinlich eine Ursache für die beharrliche Weigerung des Innenministers und einiger seiner Kollegen aus den Ländern, sich von dem verheerenden V-Leute-Unwesen zu trennen. Ein Mittel, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren und so Druck zu erzeugen, bietet unsere Kampagne »nonpd – NPD-Verbot jetzt«. Die Postkarten zum Thema V-Leute in der NPD, die in diesem Rahmen eingesetzt werden können, sind inhaltlich spritzig und aussagestark, von der Form interessant und ansprechend. Als Auslöser für Gespräche und zum eigenen Nachdenken sind sie für weitere Aktionen im Rahmen unserer Kampgange ausgezeichnet einsetzbar und unbedingt zu empfehlen.

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