Brände und Gewalt

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In der Zeit von Januar bis Mitte Oktober dieses Jahres hat es in Deutschland nach Angaben des Bundeskriminalamtes fast 800 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte gegeben. Insgesamt wurden 797 entsprechende Straftaten registriert. In 740 Fällen seien »rechts motivierte Täter« verantwortlich, bei 57 Delikten sei ein politischer Beweggrund noch nicht sicher. Registriert wurden 61 Brandstiftungen, zehn Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz. In vier Fällen kam es zu Sprengstoffanschlägen. In 320 Fällen liegen Sachbeschädigungen vor; 180 sind sogenannte Propagandadelikte. Bei 137 Straftaten kam es zu Gewaltanwendungen. Nach einem Bericht in ZEITonline sind neben Flüchtlingen und Flüchtlingshelfern zunehmend auch Politiker und Journalisten von Angriffen betroffen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres registrierten die Behörden 813 Übergriffe auf Politiker; knapp die Hälfte sei »von eindeutig rechten Tätern« verübt worden. 54-mal wurden Journalisten angegriffen.

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