2015-01

Unser Titelbild

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Editorial

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geschrieben von Regina Girod

Die Redaktion der antifa wünscht allen Leserinnen und Lesern ein friedliches Jahr 2015. Leider war der Frieden in Europa in den letzten Jahrzehnten nie so bedroht wie im Moment. Deshalb haben wir einen großen Teil dieser Ausgabe der Problematik von Krieg und Frieden gewidmet. Beginnend mit einer »Argumentation zur Haltung unserer Organisation zu den so …

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Netzwerk der Antiaufklärer

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geschrieben von Cornelia Kerth

Warum die »Mahnwachen« nicht fortschrittlich sind
 
Viel Zustimmung hat uns zu unserer Distanzierung von den »Mahnwachen« erreicht, allerdings vereinzelt auch heftige Kritik. Deshalb scheint uns eine Erläuterung unserer Position geboten.
Die VVN-BdA war stets ein organisierender Teil der Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland, von der Re-Militarisierung der Bundesrepublik in den 1950er Jahren bis zu den aktuellen Kriegen …

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Strafe für Zivilcourage

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geschrieben von P.C. Walther

Hakenkreuz-Beseitigung wird als »Sachbeschädigung« geahndet
 
In der Reihe der fortwährenden Versuche, Handlungen gegen Neonaziaktivitäten zu kriminalisieren, lieferten Stadt und Amtsgericht im hessischen Limburg ein besonders perfides Beispiel: Ein engagierter Nazigegner, Ralf B., hatte die Stadtverwaltung aufgefordert, Schmierereien von Neonazis, darunter Hakenkreuze, zu entfernen. Doch wochenlang geschah nichts. Daraufhin schritt Ralf B. zur Selbsthilfe, kratzte Neonazi-Aufkleber ab …

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Wer unterstützt Pegida?

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geschrieben von Janka Kluge

Konservative und Rassisten gemeinsam auf der Straße
 
Seit Wochen steigt die Teilnehmerzahl an den islamfeindlichen Aufmärschen in Dresden. Obwohl sich viele Persönlichkeiten und Institutionen gegen eine Teilnahme aussprechen, scheint ein Ende der Demonstrationen nicht in Sicht.
Die angeblich völlig unpolitischen und unerfahrenen Organisatoren von Pegida sind bereits bei der Bezeichnung der neuen Bewegung geschickt vorgegangen. Pegida steht …

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Weltoffenheit und Toleranz

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geschrieben von Ulrich Schneider

Kassel wehrt sich erfolgreich gegen Kagida
 
Während in Dresden montags mehrere Tausend Menschen mit rassistischen Parolen demonstrieren, versuchten hessische Trittbrettfahrer in Kassel ebenfalls, an ihre populistischen Parolen anzuknüpfen. Mobilisiert über Facebook rief man zu einer Demonstration der »Kasseler gegen die Islamisierung des Abendlandes« am 1. Dezember auf. Flyer und Aufkleber waren in den Hochburgen der hessischen …

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»Platz da!« für Flüchtlinge

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geschrieben von Eric Eichhorn

Ob es nun die »mindestens 12 000« Menschen waren, die da zwei Tage vor Weihnachten die Polizei gezählt oder doch eher jene 20 000, die »Bellevue de Monaco« wahrgenommen hatte oder irgendeine Zahl dazwischen, war letztlich nebensächlich. Wichtig war: Ganz, ganz viele waren gekommen – und dieses schöne Gefühl nahmen nach einer gelungenen gemeinsamen Veranstaltung …

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Kann sein, dass es dauert

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geschrieben von Ernst Antoni

Nach 32 Jahren: Neuaufnahme der Oktoberfestanschlag-Ermittlungen
 
»Neue ‚tragfähige Anlässe‘?« fragten wir hier vor einigen Monaten, bezogen auf ein Schreiben des Generalbundesanwalts an die VVN-BdA zu deren Bundeskongress-Forderung nach Wiederaufnahme der Oktoberfestanschlag-Ermittlungen. Noch Ende Juli schien diesem ein solcher Anlass nicht gegeben. Allerdings werde Karlsruhe »auch weiterhin alle Erfolg versprechenden Erkenntnisquellen ausschöpfen und mögliche neue Ansatzpunkte sorgfältig …

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Im Nachtrab

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geschrieben von Regina Girod

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Und zwar schon lange. Doch die Regierenden haben sich der Anerkennung dieses Faktes bisher konsequent verweigert. Forderungen nach einem Einwanderungsgesetz, zum Beispiel von den Grünen oder den christlichen Kirchen erhoben, stießen bei ihnen auf taube Ohren, genau wie die Warnungen der Demographen vor den Folgen einer umgekehrten Alterspyramide. »Abschottung!« lautete die …

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Am Rande größerer Kriege

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antifa-Gespräch mit Wolfgang Gehrcke über die Lage in der Ukraine
 
antifa: In der Ukraine herrscht Krieg und ein Zusammenleben wie bisher wird in diesem Land nicht mehr möglich sein. So könnte man verknappt zwei wesentliche Erfahrungen zusammenfassen, die ihr von eurer Reise mitgebracht habt. Ist diese Einschätzung nicht sehr hart?
Wolfgang Gehrcke: Ich hoffe sehr, dass wir …

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