Zeitgeschehen

Was passiert in Ungarn?

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Gespräch mit Vilmos Hanti – Präsident der FIR und des ungarischen MEASZ
 
antifa: Die rechtpopulistische FIDESZ-Partei hat mit Hilfe eines veränderten Wahlrechts auch bei der jüngsten ungarischen Parlamentswahl eine Zweidrittel-Mehrheit erreicht. Wie schätzen die ungarischen Antifaschisten das Ergebnis ein?
Vilmos Hanti: Zuerst einmal muss man betonen, dass FIDESZ gegenüber der vergangenen Wahl tatsächlich deutlich an Stimmen verloren …

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»Bild« bezieht Stellung

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geschrieben von Ulrich Schneider

In den ideologischen Schützengräben des Kalten Krieges
 
Wenn es nach »Bild« und BZ geht, dann können die Bewohner der »Frontstadt« Berlin bald wieder ruhig schlafen, denn dann stehen keine russischen Panzer mehr am Tiergarten in der Nähe des Brandenburger Tors. Das tun sie allerdings seit über 60 Jahren – als sichtbares Zeichen der heldenhaften Rolle der …

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Befreiungstag in Buchenwald

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geschrieben von Gerhard Hoffmann

Angehörige mehrerer Generationen gedachten der Selbstbefreiung
Aus Anlass des 69. Jahrestages der Selbstbefreiung der Häftlinge im Konzentrationslager Buchenwald hatte die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora (LAG) mit dem Thema »Kameraden, wie sind frei!« eine Begegnung von Schülerinnen und Schülern mit Zeitzeugen organisiert. Junge Leute aus Gymnasien in Erfurt und Rudolstadt nahmen das Angebot wahr. Begleitet wurden sie von dem …

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Wer putschte in der Ukraine?

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geschrieben von Tobias Baumann

Der Einzug von Faschisten in die ukrainische Regierung war gewollt
 
Wie Gabriele Krone-Schmalz im Interview von NDR / ZAPP am 16.04.2014 hervorhob, ist die Berichterstattung der herrschenden deutschen Medien zu den Themen Ukraine und Krim nicht sachlich. Während bei den Montenegrinern eine Sezession als pro-europäisch und somit als wünschenswerter Akt der Selbstbestimmung dargestellt wurde, wird den …

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Worte statt Entschädigung

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Bundespräsident Gauck erklärt den Rechtsweg für abgeschlossen
Vom 5. bis 7. März 2014 reiste Bundespräsident Gauck zum Staatsbesuch nach Griechenland. Er besuchte unter anderem das von deutschen Truppen zerstörte Dorf Lyngiades in der Region Epirus. Am 3. Oktober 1943 ermordeten dort Angehörige der 1. Gebirgsjägerdivision 82 Menschen, vor allem Frauen und Kinder. Lyngiades war eine von …

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»Unschöne Premiere« in Dachau

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geschrieben von Hans Canjé

Zitat aus der »Süddeutschen Zeitung« vom 14. April : »Ein öffentlicher Auftritt von Neonazis in der Stadt Dachau, deren Stadt unauflöslich mit den Gräueln der Naziverbrechen verknüpft ist – einen solchen Affront hat es bislang nicht gegeben. Bis zum Samstag.« An diesem Samstag fand mit Genehmigung des zuständigen Landratsamtes provokativ vor der Arbeitsagentur in der …

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Eindrücke aus Riga

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Zum Protest gegen den SS-Marsch in Litauen.             Fotos: W. Girod

Länderübergreifend zusammenarbeiten
Verherrlichung von Naziverbrechen und Täterglorifizierung auf europäischer Ebene zu begegnen, ist wichtiger denn je. Gerade in Ost- und Südosteuropa erstarkt eine offene und militante Neonaziszene, die in Habitus, Ideologie und Praxis keinen Hehl aus ihrer direkten Nachfolgeschaft zu faschistischen Organisationen macht. Dort, wo gesellschaftliche …

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Meldungen

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Gegen Krieg und Nazis
Den Neonazi-Aufmärschen am 1. Mai in einigen Städten stellten sich Bündnisse von Nazigegnern entgegen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erklärte in seinem zentralen Mai-Aufruf: »Unsere Geschichte verpflichtet uns – 100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkriegs und 75 Jahre nach Beginn des 2. Weltkriegs – zum Handeln gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und …

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Antifa in der Doppelkrise

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geschrieben von Markus Roth

Ein wichtiger Kongress, zur richtigen Zeit, mit mäßigem Ergebnis
 
An der Technischen Universität Berlin fand Mitte April der Kongress »Antifa in der Krise« mit mehr als 500 Teilnehmenden statt. Die veranstaltende »Interventionistische Linke«, ein Zusammenschluss linksradikaler und antikapitalistischer Gruppen, wollte vor allem die Positionierung der antifaschistischen Bewegung in der Wirtschaftskrise diskutieren. Dem oft krisenbedingten Rechtsruck in …

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Nicht zurückweichen

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geschrieben von Dieter Hanisch

DGB und ver.di Nord engagieren sich gegen die Gefährdung der Demokratie
 
Nazi-Gewalt ist eine traurige und nicht selten lebensbedrohende Realität. Das Bewusstsein der Gefahr des Nazi-Terrors ist spätestens nach Aufdecken der jahrelangen Mordserie durch eine NSU-Zelle und ihr dazugehöriges Netzwerk allgegenwärtig. Dafür sorgen auch der aktuelle Prozess gegen die neonazistische Aktivistin Beate Zschäpe in München und …

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