Kultur

Verfolgt und nicht vergessen

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geschrieben von Gerald Netzl

Eine CD-Edition mit Aufnahmen »entarteter« Musik
 
Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten 1933 begann in Deutschland ein in der europäischen Kulturgeschichte einmaliger Versuch der Vernichtung künstlerischer und moralischer Werte in bis dahin unvorstellbarem Maße. Literatur, Wissenschaft, bildende Kunst und Musik in all ihren Ausprägungen fielen dem Rassenwahn vom einzig wertvollen »Ariertum« zum Opfer. »Schmutz und Schund« …

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»Fragt uns, wir sind die Letzten:« Teil 6

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Erinnerungen von Verfolgten des Nationalsozialismus und Menschen aus dem antifaschistischen Widerstand. Eine Interview-Broschüre (Teil 6)
Wie die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah geschrieben und interpretiert wird, steht nicht fest, sondern bleibt stark umkämpft. Wir – der Arbeitskreis »Fragt Uns« – befragen deshalb Verfolgte und Widerstandskämpfer_innen nach ihren individuellen Erlebnissen und Einschätzungen und versehen die dabei …

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Schiffbruch einer Politik

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geschrieben von Janka Kluge

Ursachen und Folgen des Umgangs mit Flüchtlingen in Europa
 
Tag für Tag sehen wir die Bilder von verzweifelten Flüchtlingen im Fernsehen. Viele Menschen fühlen sich durch ihr Kommen überfordert und haben Angst vor der Zukunft. Laut aktuellen Umfragen rechnen zwei Drittel der Befragten wegen der Flüchtlinge in Deutschland mit sozialen Unruhen, also mit rassistischen Demonstrationen und …

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Am Anfang steht die Angst

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geschrieben von Tobias P. Jachmann

Gedanken zur Situation in unserer Gesellschaft
 
Bekanntlich soll das gesellschaftliche Sein das Bewusstsein der Menschen bestimmen. Wenn das stimmt, was läuft dann falsch in einer Gesellschaft, die sich in weiten Teilen vor Überfremdung fürchtet? Warum erhöhen sich Menschen heroisch selbst als Patrioten? Woher rührt das »Unbehagen in der Kultur«?
Der eine oder andere Sozialromantiker hängt immer noch …

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Ein Stahlgewitter

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geschrieben von Thomas Willms

Der »wirkliche« Antifaschismus und seine Regression
 
Für den Sammelband »Antifa heißt Luftangriff!«, herausgegeben von Susann Witt-Stahl, und Michael Sommer lassen sich mildernde Umstände anführen. Zum einen sind sie für den desaströsen Zustand der deutschen kommunistischen Bewegung, der sie mit Hilfe dieses Buches aufhelfen wollen, nicht selbst verantwortlich, sind also nur Ausdruck desselben. Zum zweiten drehen sie …

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Der Retter aus Mexiko

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Ein Gespräch über Gilberto Bosques und das historische Gedächtnis
Der mehrfach ausgezeichnete Film« Visa al Paraíso« (Visa ins Paradies) von Lillian Liberman berichtet über das Leben und Wirken des mexikanischen Diplomaten Gilberto Bosques, der als Generalkonsul erst in Paris, dann in Marseille im Vichy-Frankreich zwischen 1940 und 1942 zehntausende Menschen vor dem faschistischen Terror rettete. Er …

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Die linken Intellektuellen

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geschrieben von Günther Bruns

»Verirrte Bürger«? Kurt-Tucholsky-Gesellschaft tagte in Berlin
 
Wer war Kurt Tucholsky? Jeder hat seinen Namen schon mal gehört. Zur Auffrischung ein kleiner Abriss seines Lebens. Er wurde 1890 in Berlin als Sohn eines Kaufmanns geboren. Er studierte Jura und war kurze Zeit Bankvolontär. Seit 1924 lebte er meistens im Ausland und schrieb von dort Artikel. Er war …

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Bildung und Erinnerung

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geschrieben von Gerhard Hoffmann

Berliner Repräsentanz des Kulturzentrums der Sinti und Roma eingeweiht
 
Es dauerte fast vier Jahrzehnte, bis eine deutsche Regierung den Völkermord an mehr als 500 000 der europäischen Minderheit angehörenden Sinti und Roma während der Zeit des deutschen Faschismus politisch anerkannte. Der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt benannte die grausamen Verbrechen als Völkermord aus Gründen der so genannten …

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