Nach rechts offen

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Mit dem rechtsextremen Chefideologen Götz Kubitschek wollte der CDU-Innenminister von Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht, in einer Podiumsdiskussion auftreten Nur der scharfe Protest des Koalitionspartners SPD hat ihn davon abgehalten. CDU-Generalsekretär Sven Schulze bezeichnete den SPD-Protest als »fast schon linke Meinungsdiktatur«. CDU-Ministerpräsident Wolfgang Böhmer erklärte, man dürfe den extremen Rechten »nicht recht geben«, müsse aber »mit ihnen reden«. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch schloss Koalitionen mit der AfD nicht aus. Das hänge davon ab, »ob die Radikalen dort die Führung übernehmen oder gemäßigte Kräfte«, zu denen solle man »Kontakt halten«. In Bautzen traf sich CDU-Landrat Michael Harig mit dem NPD-Kreisvorsitzenden Marco Wruck zu einem Gespräch. Auch »bei weiteren Terminen« wolle man wieder »miteinander reden«. Sachsens CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer bezeichnete solche Treffen als »nicht falsch«.

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