Monatsarchiv Januar, 2016

Titel

12. Januar 2016

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Editorial

geschrieben von Regina Girod

12. Januar 2016

Wird der Rechtsruck, den das Jahr 2015 in etlichen Ländern Europas gebracht hat, in absehbarer Zeit aufzuhalten oder sogar umzukehren sein? Sicher nur, wenn es Linken und anderen Demokraten gelingt, dafür ihre Kräfte zu vereinen. Antifaschistinnen und Antifaschisten können dazu Wesentliches beitragen, denn Widerstand gegen den Vormarsch rechtspopulistischer Parteien und das Erstarken neofaschistischer Bewegungen ist …

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Antifaschismus international

geschrieben von Cornelia Kerth

11. Januar 2016

Wir dürfen Europa nicht in die Hände von Nazis und Rassisten fallen lassen
 
Auch im Jahr 2015 ist Europa wieder ein Stück weiter nach rechts gerückt. Neben Ungarn, wo der extrem nationalistischen und rassistischen Fidesz und der neofaschistischen Partei Jobbik zusammen nur eine Stimme an der absolute Mehrheit fehlt, ist jetzt auch Polen fest in rechter …

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»Straßenterror« in Leipzig

geschrieben von Markus Roth

11. Januar 2016

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und die »Kriminellen«
 
Nicht der Aufmarsch des Neonazikaders Christian Worch mit 150 Anhängern sondern der antifaschistische Protest dagegen war für den OB vergleichbar mit dem Straßenterror der SA in den 30iger Jahren.
Schon seit Monaten läuft eine Kampagne von Staats- und Verfassungsschutz gegen die angebliche Militanz von Links. Während Pegida, Legida, NPD und …

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Miteinander leben

11. Januar 2016

Ein antifa-Gespräch über Flüchtlingshilfe und staatliches Versagen
 
antifa: Woher kommen die Flüchtlinge, die bei euch leben?
Jürgen Horn: Das sind junge Männer, zivile Kriegsflüchtlinge, vor allem aus dem Niger.
antifa: Ihr Status ist ungeklärt. Bekommt Ihr in irgendeiner Form staatliche Unterstützung für die bei euch Untergekommenen?
Jürgen Horn: Eigentlich nicht. Man hat mehr den Eindruck, der Staat, also hier …

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Gemeinschaftsprojekt Erinnern

geschrieben von Axel Holz

11. Januar 2016

Mit großem Engagement wurde die Gedenkstätte Sülstorf in M/V erneuert
Am 15. November 2015 hatten Landrat Rolf Christiansen und Horst Busse, Bürgermeister der Gemeinde Sülstorf, zur Einweihung der neu gestalteten Gedenkstätte für die Opfer des Transport-Zuges aus dem KZ Helmstedt-Beendorf eingeladen. Hier waren 53 jüdische Häftlinge 1947 auf einem Ehrenfriedhof begraben worden, die im April 1945 …

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Beethoven-Ode zu laut

geschrieben von P.C. Walther

11. Januar 2016

Polizei sorgte sich um »Störung« einer AfD-Kundgebung
 
In der rheinland-pfälzischen Hauptstadt Mainz löste ein Chorgesang des Staatstheaters polizeiliches Handeln aus. Der Staatstheater-Chor hatte nämlich bei geöffneten Fenstern laut und deutlich Beethovens »Ode an die Freude« gesungen, als auf benachbartem Platz die immer stärker nach rechts driftende AfD eine ihrer Hetz- und Hasskundgebungen gegen das »Asylchaos« abhielt.
Unmittelbare …

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Pegida-Rassisten entlarven

geschrieben von Axel Holz

11. Januar 2016

Zu mehr Zivilcourage hat Justizminister Heiko Maas die Bevölkerung aufgefordert, um rassistischen Tendenzen in der Bevölkerung entgegenzutreten, die sich immer unverhohlener auf den Straßen unseres Landes öffentlich entladen und verharmlosend als Sorgen und Nöte »der Bürger« daherkommen. Interessant ist, dass die Initiatoren und Teilnehmer von »den« Bürgern sprechen, obwohl sich bundesweit Hunderttausende für Flüchtlinge einsetzen, …

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»Sie werden eingeäschert«

geschrieben von Ernst Antoni

11. Januar 2016

Nazi-Morddrohungen per Todesanzeige in Franken
 
Deutlich waren die Morddrohungen per Todesanzeige, auch wenn es bei der Rechtschreibung hapert. »An Schulen betreibst du Gehirnwäsche an deutschen Kindern, hetzt gegen die nationalsozialistische Idee, damit ist jetzt Schluss!« musste die Sozialwissenschaftlerin Birgit Mair, vielfältig aktiv in der Aufklärungsarbeit über Nazi-Strukturen und -Zusammenhänge, lesen. Und weiter: »Keine Trauer, kein Vergeben. …

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Bundeswehr nach Syrien?

geschrieben von Cornelia Kerth

11. Januar 2016

»Allianz gegen den Terror« ist nicht die Lösung, sondern Teil des Problems
 
Die Spuren der Attentäter von Paris führen direkt in die Pariser Vorstädte, z. B. nach St. Denis, und in den Brüsseler Stadtteil Molenbeek. Ihr persönlicher Background ist nicht der syrische Bürgerkrieg. Sie wurden in Frankreich oder in Belgien geboren, sie besuchten französische oder belgische …

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