Monatsarchiv Januar, 2026

Ein Ort, der verbindet

geschrieben von Interview: Andreas Siegmund-Schultze

2. Januar 2026

100 Jahre Antifaschismus in Heideruh: Interview mit Bea Trampenau
antifa: Die Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh gibt es 2026 seit 100 Jahren. Gratulation. Was macht ihr – und wer seid ihr?
Bea Trampenau: Heideruh ist in erster Linie ein politisches Tagungshaus, aber auch ein Ort für Erholung von Gruppen und Einzelnen. Die älteren Generationen verbinden Heideruh eher mit …

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Erinnerung an Porajmos

geschrieben von Gerald Netzl

2. Januar 2026

Roma-Gedenkstätten in Tschechien
In der Nazidiktion und noch viel zu lang auch in unserem Sprachgebrauch wurden sie abfällig »Zigeuner« genannt. Leicht hatten es Roma und Sinti in Europa nie. Die Nazizeit sollte allerdings alles Bisherige in den Schatten stellen: Nichts weniger als ihre Vernichtung war das Ziel der braunen Barbaren. Romanes hat sogar ein eigenes Wort …

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Symbolische Abrechnung

geschrieben von Russell Kent

2. Januar 2026

Britische Kriegsverbrecherprozesse in Hamburg – Die Curiohaus-Prozesse
Wenn ich erzähle, dass ich über Kriegsverbrecherprozesse schreibe, antworten die Leute immer mit einem Wort: »Nürnberg«. Natürlich war der Internationale Militärgerichtshof, der zwischen 1945 und 1946 in Nürnberg tagte, der wichtigste Kriegsverbrecherprozess unserer Zeit. Aber er war bei weitem nicht der einzige europäische Prozess gegen Kriegsverbrecher, der nach dem …

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75 Jahre FIR

geschrieben von Ulrich Schneider

2. Januar 2026

Geschichte der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer
Ende Juni 2026 feiert die FIR1 in Wien mit einem Festakt ihr 75jähriges Bestehen. Das ist – angesichts der politischen Herausforderungen und Umbrüche, die sie bewältigen musste – schon eine beeindruckende Zeit. Aber die FIR war nicht die erste Organisation der Überlebenden und ehemaligen politischen Gefangenen der Konzentrationslager und Gefängnisse des faschistischen …

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Franco und sein Erbe

geschrieben von Carmela Negrete

2. Januar 2026

Deutsch-spanische Deals und das Wiederaufleben autoritärer Strukturen
50 Jahre nach dem Tod des spanischen Diktators Franco hat das Land weiterhin ungelöste Konflikte mit seiner autoritären Vergangenheit. An dieser historischen Hypothek trägt auch das als »Weltmeister« des historischen Andenkens geltende Deutschland eine wesentliche Mitverantwortung: nicht nur, weil die franquistische Diktatur ohne die militärische Hilfe Hitlers und der …

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Seismograf der Stimmung

geschrieben von Axel Holz

2. Januar 2026

Mitte-Studie: Nationalchauvinismus und Grauzonen nehmen zu
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist demokratisch eingestellt und äußert Sorgen über die wachsende Gefahr von rechts. Das zeigt sich in der neuesten Mitte-Studie 2024/25 mit dem Titel »Die angespannte Mitte«, die seit über 20 Jahren von der Friedrich-Ebert-Stiftung herausgegeben wird. Sie ist ein Seismograf für demokratische und antidemokratische …

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Zwischen Tel Aviv und Teheran

geschrieben von Harry Friebel

2. Januar 2026

Wie zwei Menschen aus offiziell verfeindeten Staaten Freundschaft und Hoffnung finden
Die deutsch-israelische Jüdin Katharina Höftmann Ciobotaru (im Buch »Nina«) und der iranische Muslim Sohrab Shahname – ein Pseudonym (im Buch »Sohrab«) haben 2024 zwischen Tel Aviv und Teheran einen intensiven E-Mail-Austausch und lassen uns im Buch mitlesen.
Beide berichten über ihre individuellen Alltagserfahrungen, ihre jeweiligen soziokulturellen Kontakte …

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Genug Erinnern für alle

geschrieben von Bernd Hüttner

2. Januar 2026

Wie muss sich das Gedenken an den Holocaust verändern?
Susanne Siegert plädiert dafür, dass sich antifaschistische Erinnerungskultur verändern muss. Zum einen wegen des schon viel beschriebenen Verlusts der Zeitzeug*innen und zum anderen, genauso wichtig, wegen der veränderten Nutzung von Medien. Gleichzeitig bietet die allumfassende Digitalisierung heute auch völlig neue Möglichkeiten der Recherche wie der Präsentation von …

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Mutterschaft als Anforderung

geschrieben von Peps Gutsche

2. Januar 2026

Bettina Wilperts neues Buch über Körperlichkeit, Identität und Zwänge
Die Autorin Bettina Wilpert hat bereits in ihren Romanen »Nichts, was uns passiert« und »Herumtreiberinnen« feministische Perspektiven auf Weiblichkeitsanforderungen in linken bis links-liberalen Milieus nachgezeichnet. Mit »Die bärtige Frau« folgt eine radikale Auseinandersetzung mit der Frage von weiblichen Körpern, Geschlechterkonstruktion, Gebären und Mutterschaft.

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Überleben im Dunkel

geschrieben von Gabi Bauer und Peter Piro

2. Januar 2026

Bela Winkensʼ Weg durch die Vergangenheit
In »Brief an die Mutter« schreibt Bela Winkens an ihre Mutter, die im KZ Auschwitz ermordet wurde und die sie nie wirklich kennenlernen konnte. Winkens erzählt ihr von ihrer Kindheit, ihren Erinnerungen an das KZ Theresienstadt, das sie als Vierjährige überlebte, und wie sie als Überlebende mit dem Schmerz und …

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