Monatsarchiv Januar, 2026

Seinem Weg treu

2. Januar 2026

Bertl Lörcher: Porträt eines lebenslang aktiven Antifaschisten
Aufgeben kam nicht in Frage. Mit Flugblättern wehrten sich 1933 Bertl Lörcher und Freunde, mussten angstvolle Wochen der Illegalität durchstehen und wurden dann doch verhaftet. Bertl wurde verurteilt und anschließend bis Mai 1935 erst ins Gefängnis und später ins KZ Dachau verfrachtet. Die Zeit nach seiner Entlassung war keine …

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Ein Ort, der verbindet

2. Januar 2026

100 Jahre Antifaschismus in Heideruh: Interview mit Bea Trampenau
antifa: Die Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh gibt es 2026 seit 100 Jahren. Gratulation. Was macht ihr – und wer seid ihr?
Bea Trampenau: Heideruh ist in erster Linie ein politisches Tagungshaus, aber auch ein Ort für Erholung von Gruppen und Einzelnen. Die älteren Generationen verbinden Heideruh eher mit …

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Erinnerung an Porajmos

2. Januar 2026

Roma-Gedenkstätten in Tschechien
In der Nazidiktion und noch viel zu lang auch in unserem Sprachgebrauch wurden sie abfällig »Zigeuner« genannt. Leicht hatten es Roma und Sinti in Europa nie. Die Nazizeit sollte allerdings alles Bisherige in den Schatten stellen: Nichts weniger als ihre Vernichtung war das Ziel der braunen Barbaren. Romanes hat sogar ein eigenes Wort …

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Symbolische Abrechnung

2. Januar 2026

Britische Kriegsverbrecherprozesse in Hamburg – Die Curiohaus-Prozesse
Wenn ich erzähle, dass ich über Kriegsverbrecherprozesse schreibe, antworten die Leute immer mit einem Wort: »Nürnberg«. Natürlich war der Internationale Militärgerichtshof, der zwischen 1945 und 1946 in Nürnberg tagte, der wichtigste Kriegsverbrecherprozess unserer Zeit. Aber er war bei weitem nicht der einzige europäische Prozess gegen Kriegsverbrecher, der nach dem …

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75 Jahre FIR

2. Januar 2026

Geschichte der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer
Ende Juni 2026 feiert die FIR1 in Wien mit einem Festakt ihr 75jähriges Bestehen. Das ist – angesichts der politischen Herausforderungen und Umbrüche, die sie bewältigen musste – schon eine beeindruckende Zeit. Aber die FIR war nicht die erste Organisation der Überlebenden und ehemaligen politischen Gefangenen der Konzentrationslager und Gefängnisse des faschistischen …

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Franco und sein Erbe

2. Januar 2026

Deutsch-spanische Deals und das Wiederaufleben autoritärer Strukturen
50 Jahre nach dem Tod des spanischen Diktators Franco hat das Land weiterhin ungelöste Konflikte mit seiner autoritären Vergangenheit. An dieser historischen Hypothek trägt auch das als »Weltmeister« des historischen Andenkens geltende Deutschland eine wesentliche Mitverantwortung: nicht nur, weil die franquistische Diktatur ohne die militärische Hilfe Hitlers und der …

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Seismograf der Stimmung

2. Januar 2026

Mitte-Studie: Nationalchauvinismus und Grauzonen nehmen zu
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist demokratisch eingestellt und äußert Sorgen über die wachsende Gefahr von rechts. Das zeigt sich in der neuesten Mitte-Studie 2024/25 mit dem Titel »Die angespannte Mitte«, die seit über 20 Jahren von der Friedrich-Ebert-Stiftung herausgegeben wird. Sie ist ein Seismograf für demokratische und antidemokratische …

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Zwischen Tel Aviv und Teheran

2. Januar 2026

Wie zwei Menschen aus offiziell verfeindeten Staaten Freundschaft und Hoffnung finden
Die deutsch-israelische Jüdin Katharina Höftmann Ciobotaru (im Buch »Nina«) und der iranische Muslim Sohrab Shahname – ein Pseudonym (im Buch »Sohrab«) haben 2024 zwischen Tel Aviv und Teheran einen intensiven E-Mail-Austausch und lassen uns im Buch mitlesen.
Beide berichten über ihre individuellen Alltagserfahrungen, ihre jeweiligen soziokulturellen Kontakte …

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Genug Erinnern für alle

2. Januar 2026

Wie muss sich das Gedenken an den Holocaust verändern?
Susanne Siegert plädiert dafür, dass sich antifaschistische Erinnerungskultur verändern muss. Zum einen wegen des schon viel beschriebenen Verlusts der Zeitzeug*innen und zum anderen, genauso wichtig, wegen der veränderten Nutzung von Medien. Gleichzeitig bietet die allumfassende Digitalisierung heute auch völlig neue Möglichkeiten der Recherche wie der Präsentation von …

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Mutterschaft als Anforderung

2. Januar 2026

Bettina Wilperts neues Buch über Körperlichkeit, Identität und Zwänge
Die Autorin Bettina Wilpert hat bereits in ihren Romanen »Nichts, was uns passiert« und »Herumtreiberinnen« feministische Perspektiven auf Weiblichkeitsanforderungen in linken bis links-liberalen Milieus nachgezeichnet. Mit »Die bärtige Frau« folgt eine radikale Auseinandersetzung mit der Frage von weiblichen Körpern, Geschlechterkonstruktion, Gebären und Mutterschaft.

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