Was hinter dem AfD-Streit in NRW wirklich steckt
Es schien alles glattzulaufen am 12. Juli bei der Aufstellungsversammlung der AfD in Nordrhein-Westfalen für die Landtagswahl im Jahr 2027. Mit knapper Mehrheit setzte sich das Lager um Landessprecher Martin Vincentz aus Krefeld bei den ersten 21 Plätzen der Landesliste weitgehend durch. Gewählt wurden fast nur Vincentz-nahe Kandidaten, überwiegend Männer.
Bei Kandidat 22 schlägt die »Operation Filibuster« zu, eine Telegram-Gruppe des Lagers um den Dortmunder AfD-Rechtsaußen Matthias Helferich. Mit dem sogenannten »Filibustern« zögern Minderheiten im US-Senat Gesetze oder politische Entscheidungen durch endloses Reden hinaus. Für den Listenplatz 22 melden sich 100 Kandidaten, oftmals junge Nachwuchsradikale des Helferich-Lagers. Mindestens 81 von ihnen bewerben sich tatsächlich und stellen sich in achtminütigen Reden vor. Weitere Wahlen gibt es an diesem Sonntag im Juli nicht mehr. Aufmarsch im Verborgenen weiterlesen »





























