Die Verteidigungsaufstellung Europas schafft neue Unsicherheiten
Mit der vom früheren Bundeskanzler Olaf Scholz 2022 ausgerufenen »Zeitenwende« begann eine Entwicklung, die inzwischen weit über die Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine hinausgeht. Das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr war der Auftakt. Seither wurden die regulären Verteidigungsausgaben kontinuierlich erhöht. Inzwischen soll Deutschland dauerhaft deutlich mehr als zwei Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Militär ausgeben. Auf dem NATO-Gipfel in Den Haag verständigten sich die Mitgliedstaaten Ende Juni 2025 darauf, ihre militärbezogenen Ausgaben schrittweise auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern – ein Ziel, das auch die Bundesregierung mitträgt. Aufrüstung auf Dauer weiterlesen »





























