Erfolgreich verheimlicht

geschrieben von Jürgen Böhmer, Hannover

21. November 2013

Die Rolle von Deutscher Bank und Dresdner Bank im Faschismus

 

1946/47 ermittelte die Militärregierung der Vereinigten Staaten für Deutschland gegen die Deutsche Bank. Diese sog. OMGUS-Berichte erschienen, übersetzt und bearbeitet von der Dokumentationsstelle zur NS-Politik Hamburg, in der Reihe »Die andere Bibliothek«. Nachdem das Thema erfolgreich 65 Jahre verdrängt wurde, halte ich es für dringlich erforderlich, diejenigen Menschen, die es wissen wollen, darauf hinzuweisen, was Deutsche Bank und Dresdner Bank von 1933 bis 1945  getan haben. Warum sind die OMGUS-Berichte zwar erschienen, doch niemand hat das weiterverfolgt, und weshalb tat man es nicht? Warum konnten die beiden Banken nach dem Krieg ungestört ihre Geschäfte fortsetzen?

Die beiden OMGUS-Berichte sind keine Märchenbücher oder Romane sondern Tatsachenberichte, denen wenigstens Antifaschisten Aufmerksamkeit schenken sollten. Nur so kann jeder für sich Konsequenzen ziehe, inzwischen ist ja auch die Postbank Teil der Deutschen Bank. Oder geht Bequemlichkeit vor einen Bank/Kontowechsel?