Kritiker rechter Ideologien

geschrieben von Ulrich Stuwe

6. September 2025

Narthex zu regressiven Erscheinungen, Strategien, Taktiken und Grundlagen

Bereits Ende 2024 ist die 9. Ausgabe von Narthex – Heft für radikales Denken erschienen. Diese Ausgabe trägt den Titel »Jenseits der Mitte? Zur Kritik der (neu-)rechten Ideologie«. Die Autorinnen und Autoren beleuchten aktuelle Erscheinungen, Strategien, Taktiken und Grundlagen rechter Bewegungen in Deutschland und Europa. Sie liefern meist auf wenigen Seiten Berichte und Analysen aktueller rechter Aktivitäten.

Was die Herausgeber sowie Autorinnen und Autoren des Heftes verbindet, ist die Ablehnung derzeit in der deutschen Mehrheitsgesellschaft gängiger Erklärungen für das verstärkte Auftreten neofaschistischer Parteien und Bewegungen. An die Stelle treten eigene Erklärungen, die logischerweise in den Beiträgen nicht identisch sind, sich bei einigen in jeweils anderer Herangehensweise aber auch wiederholen. Vorherrschend sind Erklärungsansätze, die vor allem Imperialismus und Neo-liberalismus für den erstarkenden Neofaschismus verantwortlich machen und dementsprechend eine nichtkapitalistische Zukunft als Ausweg andeuten. Kritiker rechter Ideologien weiterlesen »

Politischer Überlebensinstinkt

geschrieben von Erika Weisser

6. September 2025

Die Geschichte der schwäbisch-jüdischen Familie Moos in einer Autobiografie

Der Freiburger Rechtsanwalt Michael Moos, Mitglied der VVN-BdA und 17 Jahre lang Stadtrat der Linken Liste, hat in seiner nun veröffentlichten Autobiografie mehr als die Geschichte seiner schwäbisch-jüdischen Familie festgehalten. Zwar thematisiert er die mühsame Emanzipation der oberschwäbischen Landjuden, ihr langes Bemühen um Integration in die städtischen Gesellschaften – und ihr vernichtendes Ende. Doch über die analytische Beschreibung der Leidenswege seiner Ulmer Elternfamilien gelingt ihm zugleich eine ebenso exakte wie bedrückende Darstellung des Faschismus an der Macht. Zudem beleuchtet er die Wirkung transgenerationaler Traumata – aber auch die Bedeutung politischen Engagements. Politischer Überlebensinstinkt weiterlesen »

Akt der Rückeroberung

geschrieben von ANPI Berlin-Brandenburg

6. September 2025

Pastasciutta antifascista: Erinnerung an den Sturz des Faschismus 1943 in Italien

Am 25. Juli feierte der Verein ANPI Berlin-Brandenburg das traditionelle antifaschistische Nudelessen zur Erinnerung an die berühmte Pastasciutta, die die italienische Familie Cervi den Einwohnern von Campegine in der Provinz Reggio Emilia nach der Absetzung und Verhaftung des Faschisten Benito Mussolini am 25. Juli 1943 anbot. Der König ernannte Marschall Pietro Badoglio zum neuen Regierungschef. Trotz des Sturzes des Faschismus ging der Krieg an der Seite der Deutschen weiter.

Die antifaschistische Familie Cervi erfuhr nicht sofort von Mussolinis Sturz, da sie auf den Feldern arbeitete. Auf dem Heimweg trafen sie jedoch zahlreiche feiernde Menschen. Obwohl sie wussten, dass der Krieg nicht wirklich beendet war, beschlossen sie, das Ereignis dennoch zu feiern – ein Moment des Friedens nach mehr als zwei Jahrzehnten faschistischer Diktatur. Sie besorgten Mehl, nahmen Butter und Käse auf Kredit aus der Molkerei und bereiteten Kilo um Kilo Pasta zu. Diese luden sie auf den Wagen und brachten sie auf den Platz in Campegine, um sie an die Dorfbewohner zu verteilen. Es wurde ein richtiges Fest. Akt der Rückeroberung weiterlesen »

Ihnen überhaupt mal zuhören

6. September 2025

Ein Film erinnert an die Opfer des Anschlags in Mölln 1992. Gespräch mit der Regisseurin Martina Priessner

antifa: Wie ist die Idee zum Film entstanden?

Martina Priessner: Ich habe Ibrahim Arslan, der den Anschlag als Siebenjähriger überlebte, bei einer anderen Filmvorführung in Offenbach getroffen. Dort hat er mir von den Briefen erzählt. Ich war erst mal sprachlos, und dann hat die Geschichte nicht aufgehört, in mir zu arbeiten. Für mich persönlich war Mölln 1992 eine Zäsur. Ich war damals 23, und es war der Beginn meiner Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und der Kontinuität rechten Terrors. Nach zwei Wochen habe ich ihn angerufen und gefragt, ob er Lust hat, eine Dokumentation darüber zu machen. Nachdem er sich dazu bereit erklärt hatte, habe ich die restliche Familie kennengelernt. Für Ibrahim war besonders wichtig, dass der Film als Projekt den Rückhalt der gesamten Familie hat. Ihnen überhaupt mal zuhören weiterlesen »

Oft übersehene Vielfalt

geschrieben von Nils Becker

6. September 2025

Perspektive Ost: Demokratische Praxis sichtbar machen

Der Druck auf Menschen, die sich im ländlichen Raum politisch engagieren, steigt, so der Kultursoziologe Alexander Leistner von der Uni Leipzig. In vielen Regionen herrsche ein falsches Verständnis von »Neutralität« – welches Engagement eher als störend und nicht als demokratische Pflicht interpretiert. Das Ergebnisse: Eine mundtot gemachte passive Zivilgesellschaft – eine, die sich aus aktiven Diskursen heraushält – lässt ein politisches Vakuum entstehen, in dem die extreme Rechte schnell Raum gewinnen kann. Oft übersehene Vielfalt weiterlesen »

Von der Dorfcommunity und für sie

6. September 2025

Der Debütfilm »Rote Sterne überm Feld«. Ein Gespräch mit der Regisseurin Laura Laabs

antifa: Euer Spielfilm stellt das mecklenburgische Dorf Bad Kleinen in den Mittelpunkt der Betrachtung des Nationalsozialismus, der Wende 1989/90 und der Verwerfungen der Gegenwart. Aus der Perspektive der Örtlichkeit und der ansässigen Familien werden die Zeitebenen miteinander verwoben. Der Fund einer Moorleiche erinnert an die ungelösten Widersprüche der Vergangenheit. Wer war das? Vielleicht einer der euphorischen Jungs, die zur Wehrmacht wollten; der Chef der abgewickelten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) oder ein V-Mann, der beim Mord am RAF-Mitglied Wolfgang Grams 1993 auf dem Regionalbahnhof dabei war. Es geht um ostdeutsche Identität, um historische Brüche und Kontinuitäten. Worum geht’s euch bei dieser Mischung aus Krimi, politischer Satire, Familiendrama und poetischem Essay?

Laura Laabs: Es geht um die Frage, welche Gespenster der Vergangenheit uns heute heimsuchen. Aber das wird ganz konkret an einem Mecklenburger Dorf erzählt, entlang seiner Geschichten, seiner Bewohner, der Menschen vom Land in der Post-Ost-Gegenwart. Das lässt sich nicht so einfach in ein Genre pressen, aber vielleicht trifft der Begriff »Heimatfilm« in seiner ganzen Ambivalenz hier zu. Es ist ein Film von der Dorfcommunity und für sie. Von der Dorfcommunity und für sie weiterlesen »

Patriarchat-Ultras

geschrieben von Muerbe u. Droege

6. September 2025

Sogenannte Kulturkämpfe oder auch Gesinnungstheater von rechts

Im Internet kursieren zunehmend Videos, die die Kunst der Moderne und zeitgenössische Kunst diskreditieren. Aus ihrem Kontext gelöste Ausschnitte von meist Performancekunst werden aneinandergereiht und ableistisch(1) kommentiert. Beliebt sind auch Beiträge von Influencer*innen, die in Museen vor abstrakter Kunst stehen und diese kommentieren, als wäre sie der Dreck unter ihren Fingernägeln.

Das ist rechte Propaganda mit dem Inhalt: diese Kunst ist doof, peinlich, nutzlos – weg damit. Verbreitet wird sie von automatisierten Accounts, KI-Fanatiker*innen sowie jenen gegenüber Kultur und Demokratie skeptischen Teilen der Bevölkerung, die sich, wie das Medienkollektiv »Total Refusal« treffend formuliert, z.B. »auf Facebook, oder in Telegram-Gruppen wie in digitalen Rebellenlagern zusammengeschlossen haben«

Die Grundlage dafür ist ein Geschäftsmodell, in dessen Aufmerksamkeitsökonomie Herabsetzung eine Top-Strategie ist, um Klicks und Likes zu bekommen. Vermeintliche Anonymität, gemischt mit dem Prinzip affektiver Polarisierung, lässt uns in Beiträgen und Kommentarspalten eine Eskalation der Entmenschlichung erleben. Patriarchat-Ultras weiterlesen »

Steinzeit-Communties

geschrieben von Sophia Hirsch

6. September 2025

Sachbuchcomic stellt Vorstellungen von prähistorischen Geschlechterrollen infrage

Der Titel des Buches und die große rote Muschi auf dem Cover sind eingängig, aber irreführend. »Die Frau als Mensch« rezipiert zwar wichtige Forschungsergebnisse der feministischen Archäologie, doch es geht um viel mehr: Eine Revision unseres Blicks auf die Frühgeschichte. Damit hinterfragt das Comic zahlreiche Grundannahmen darüber, wie menschliches Zusammenleben angeblich »schon immer« funktioniert hat und folglich auch ewig bleiben wird. Steinzeit-Communties weiterlesen »

Ausgabe Juli/August 2025

6. Juli 2025

Unser Titelbild zeigt die Demo »Free all Antifas – Antifaschismus ist notwendig«, zu der sich am 14. Juni in Jena nach Veranstalter:innenangaben rund 10.000 Menschen versammelt haben. Von Jena aus operierte das Kerntrio des rechtsterroristischen NSU. Zudem ist Maja T. in der Stadt aufgewachsen. Foto: PM Cheung.

Unser Titelbild zeigt: Die Demo »Free all Antifas – Antifaschismus ist notwendig«, zu der sich am 14. Juni in Jena nach Veranstalter:innenangaben rund 10.000 Menschen versammelt haben. Von Jena aus operierte das Kerntrio des rechtsterroristischen NSU. Zudem ist Maja T. in der Stadt aufgewachsen. Foto: PM Cheung.


Hanna Schiller, Fußabtreter, 2022, Frauenhaare, gewebt 60 x 48 cm.
Unter anderem für dieses Kunstwerk, das patriarchale Macht- und Gewaltverhältnisse verdeutlicht, wurde Hanna im Februar mit dem Bundeskunstpreis für Studierende ausgezeichnet. Doch Hanna sitzt seit Mai 2024 wegen des Vorwurfs, in Budapest an Auseinandersetzungen mit Neonazis beteiligt gewesen zu sein, in Untersuchungshaft. Nach medialer Hetze vor allem durch Bild knickte der kommissarisch amtierende Bildungsminister Cem Özdemir (Grüne) ein und gab im April bekannt, den Preis erst nach Abschluss des Verfahrens nach erneuter Prüfung zu verleihen.

Unser Rücktitel zeigt:  Hanna Schiller, Fußabtreter, 2022, Frauenhaare, gewebt 60 x 48 cm.
Unter anderem für dieses Kunstwerk, das patriarchale Macht- und Gewaltverhältnisse verdeutlicht, wurde Hanna im Februar mit dem Bundeskunstpreis für Studierende ausgezeichnet. Doch Hanna sitzt seit Mai 2024 wegen des Vorwurfs, in Budapest an Auseinandersetzungen mit Neonazis beteiligt gewesen zu sein, in Untersuchungshaft. Nach medialer Hetze vor allem durch Bild knickte der kommissarisch amtierende Bildungsminister Cem Özdemir (Grüne) ein und gab im April bekannt, den Preis erst nach Abschluss des Verfahrens nach erneuter Prüfung zu verleihen.

Editorial

Bevor wieder Milliarden für die Rüstung beschlossen wurden, haben rund 100 SPD nahe Persönlichkeiten um den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich (es sind noch ganz viele andere »ehemalig« wichtige SPDler*innen dabei) in einem Manifest »Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung« gefordert. Obwohl das Papier der aktuellen Wehrbegeisterung in der SPD entgegenkommt, wurde diesen ehemals Wichtigen von allen Seiten »Realitätsverlust« vorgeworfen. Wer den Frieden wolle, müsse nicht nur abschrecken, sondern auch militärisch konfrontieren. Damit wiederholte sich ein nunmehr hundert Jahre alter SPD-interner Streit, der im letzten Jahr von SPD-nahen Historiker*innen um Heinrich August Winkler, noch gegen den damaligen SPD-Kanzler, übrigens auch mit dem Vorwurf des »Realitätsverlusts«, inszeniert worden war.

Aber wessen Realität ist da gemeint? Die reichsten Länder dieser Welt haben die höchsten Rüstungsausgaben, stellen die größten Armeen und führen die verheerendsten Kriege. Leidtragend ist der Rest der Welt. Über 100 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht – gerade mal eine Million davon hat es in die EU geschafft. Die meisten dieser kriegführenden Länder saßen vor Kurzem beim G7-Gipfel in Kanada an einem Tisch und besprachen überwiegend selbst produzierte Probleme. Eines dieser Länder ist das Land, in dem die SPD Regierungspartei ist. Und die Verantwortung dafür sollte die SPD übernehmen.

Und was macht der Koalitionspartner? Alles erwartbar. Doch einiges überrascht schon. Die frisch gewählte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) entzog queeren Menschen die Solidarität. Sie will die Regenbogenfahne nicht mehr am Bundestag hissen und verbot dem Regenbogen-Netzwerk der Bundestagsverwaltung die Teilnahme am Berliner CSD. Ihre Begründung ist realitätsfremd und beruft sich auf die Fantasie der eigenen politischen Neutralität. Das macht sie ausgerechnet in Zeiten, in denen die CSD-Paraden als Orte der Sichtbarkeit und Anerkennung der Rechte von geschlechtlichen Identitäten und Orientierungen, die nicht hetero Frau/Mann sind, massiv angegriffen werden. Was sie nicht verstehen will: Hier geht es um Diskriminierung und nicht um Bevorteilung. Neutralität bestünde gerade darin, Flagge zu zeigen und sich zu den Rechten queerer Menschen zu bekennen. Nils Becker

Zeitgeschehen

Zur Debatte um ein Verbot der AfD (Thomas Willms)
Pride-Verbot ausgehebelt (Andreas Siegmund-Schultze)
Interview: AfD-Gutachten des Verfassungsschutzes (Georg D. Falk)
Gedenkstätte KZ Sachsenburg erstmal gesichert (Kerstin Köditz)
Kein Verbot von Compact (Janka Kluge)
Rechte Influencer und Böhmermann (Janka Kluge)
Netanjahus Obsession: Angriff auf Iran (Kristin Caspary)
Rostock: Neuer Gedenkort für die Verfolgten des Faschismus (Hannelore Rabe)
Meldungen (Ulrich Stuwe)
Interview »Aktion 3. Welt Saar« (Roland Röder)
8. Mai International (Ulrich Schneider)
8. Mai im Bundestag: Deutsche Opfer wiegen schwerer (Florian Gutsche)
8. Mai – Erklärung der Wirtschaft: Keine Lehren für heute (Ulrich Sander)
Archivseite: FIR-Archiv – In drei Überseekoffern (Ulrich Schneider)
Zum 80. Hiroshima-Tag (Ulrich Sander)
Ernst Grube bei der Onlineveranstaltung am 9. Mai (Mecki Hartung)

Spezial zu Organisierungsfragen

„Widersetzen“ auf der Straße
Die Antifaschistische Aktion Süd
Gewerkschaftspolitik gegen rechts (Lisa Baumeister)
Lokale Organisierung am Beispiel Hessen: AgR und VVN-BdA (Dieter Bahndorf)

Portrait

Günter Pappenheim zum 100. (Gerhard Hoffmann)

Internationales

Rechtsruck auch in Portugal (José Pedro Soares)
Trumps Angriff auf Unis (André Wartmann)

Geschichte

80 Jahre Potsdamer Abkommen (Ulrich Schneider)
90 Jahr Vereinter Antifaschismus (Dirk Schneider)
500 Jahre Deutscher Bauernkrieg (Wanja Musta)
80 Jahre Frankfurter Rundschau (Liane Lieske und Mareike Borger)

Kultur

Ausstellung »1945 – Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende« (Axel Holz)
Erste Ausstellungen zur NS-Besatzung in Europa, 1945–1948 (Bernd Hüttner)
Beiträge aus Wien zu einer vielfältigen Erinnerungspraxis (Bernd Hüttner)
Der antifaschistische Gewerkschafter Willi Bleicher (Peter Nowak)
Bücher zu Auschwitz auf der Leipziger Buchmesse (Ulrich Schneider)
Dachauer Symposien zu rechtem Geschichtsrevisionismus (Max Vogel)
Grundlagenbuch über Awarenessarbeit (Peps Gutsche)
Die Sex-Besessenheit der AfD (Janka Kluge)

editorial

geschrieben von Nils Becker

6. Juli 2025

Bevor wieder Milliarden für die Rüstung beschlossen wurden, haben rund 100 SPD nahe Persönlichkeiten um den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich (es sind noch ganz viele andere »ehemalig« wichtige SPDler*innen dabei) in einem Manifest »Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung« gefordert. Obwohl das Papier der aktuellen Wehrbegeisterung in der SPD entgegenkommt, wurde diesen ehemals Wichtigen von allen Seiten »Realitätsverlust« vorgeworfen. Wer den Frieden wolle, müsse nicht nur abschrecken, sondern auch militärisch konfrontieren. Damit wiederholte sich ein nunmehr hundert Jahre alter SPD-interner Streit, der im letzten Jahr von SPD-nahen Historiker*innen um Heinrich August Winkler, noch gegen den damaligen SPD-Kanzler, übrigens auch mit dem Vorwurf des »Realitätsverlusts«, inszeniert worden war.

Aber wessen Realität ist da gemeint? Die reichsten Länder dieser Welt haben die höchsten Rüstungsausgaben, stellen die größten Armeen und führen die verheerendsten Kriege. Leidtragend ist der Rest der Welt. Über 100 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht – gerade mal eine Million davon hat es in die EU geschafft. Die meisten dieser kriegführenden Länder saßen vor Kurzem beim G7-Gipfel in Kanada an einem Tisch und besprachen überwiegend selbst produzierte Probleme. Eines dieser Länder ist das Land, in dem die SPD Regierungspartei ist. Und die Verantwortung dafür sollte die SPD übernehmen. editorial weiterlesen »

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