Die Agonie des deutschen Faschismus und die NS-Verbrechen
Bei der Erinnerung an den 20. Juli 1944 wird oft betont, wenn dieses Attentat auf Hitler Erfolg gehabt hätte, wären viele tausend Menschen – nicht nur in Deutschland – gerettet worden. Zumeist wird dies mit den alliierten Kampfhandlungen (Bombardierungen von Magdeburg, Dresden sowie anderer Städte) verknüpft. Mindestens gleichermaßen bedeutend ist jedoch die Erinnerung an die Massenverbrechen, die vom faschistischen Regime in der Agonie der Herrschaft begangen wurden, indem SS, Wehrmacht und Gestapo noch viele tausend Menschen mit in den Abgrund rissen.
Es begann bereits Ende 1944 mit den Todesmärschen aus den verschiedenen Konzentrations- und Vernichtungslagern, die in den Frontbereich kamen. Ende 1944 erging aus Berlin der Befehl, dass kein arbeitsfähiger Häftling den alliierten Streitkräften in die Hände fallen dürfe. Trotz der erkennbaren militärischen Niederlage sollte die Arbeitskraft der Häftlinge bis zum bitteren Ende im Interesse der faschistischen Kriegsproduktion ausgeplündert werden. Vor der Befreiung weiterlesen »


























