Die Schwächung der Hochschulen ist seit langem erklärtes Ziel der US-Rechten
Mitte Mai erreichte die Auseinandersetzung zwischen der Trump-Administration und den US-Elite-universitäten einen vorläufigen Höhepunkt: Das für die Vergabe von Visa zuständige Department of Homeland Security (DHS) entzog der Harvard-Uni (Cambridge, Massachusetts) die Zulassung für das Student and Exchange Visitor Program. Damit ist es rund 7.000 ausländischen Studierenden (immerhin 27 Prozent der Immatrikulierten) nicht mehr möglich, sich im kommenden Semester in Havard einzuschreiben. Inzwischen hat die US-Regierung alle Botschaften angewiesen, keine Visa mehr für Studierende, Austauschschüler*innen, Au-pairs und junge Erwachsene, die in den USA ein Praktikum machen wollen, zu vergeben. Damit ist nahezu allen jungen Menschen der Aufenthalt zur Weiterbildung und zum Studium im gesamten Land verwehrt (zum antifa-Redaktionsschluss verlängerte die US-Bundesrichterin Allison Burroughs die Blockade von Einreiseverboten für Harvard-Studenten, die bereits zuvor zweimal vorübergehend außer Kraft gesetzt wurden). Trumps Angriff auf Unis weiterlesen »





























