Brief zur Debatte um den gewerkschaftlichen Beitrag gegen rechts
Die Auseinandersetzung zwischen der VVN-BdA Thüringen (siehe unten) mit der Autorin Regina Girod dreht sich um die Rolle des DGB im Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus, insbesondere im Hinblick auf die AfD. Beide Seiten erkennen die Gefahr, die von der AfD ausgeht, doch der Streitpunkt liegt in der Einschätzung, wie wirksam und sichtbar die Gewerkschaften, insbesondere der DGB, diesen Herausforderungen begegnen.
Girods Hauptkritik richtet sich gegen die fehlende Sichtbarkeit eines breiten organisierten Widerstands des DGB gegen Rassismus und gesellschaftliche Spaltung. Sie argumentiert, dass Gewerkschaften wie Ver.di zwar in antirassistischen Arbeitskreisen und Aktionen gegen rechts engagiert seien, doch der DGB als Organisation nicht klar genug Position beziehe und zu wenig Widerstand gegen die tiefergehende gesellschaftliche Spaltung organisiere, die durch die AfD befördert wird. Girod erwartet, dass der DGB nicht nur auf ökonomische Themen wie Mindestlohn oder Tarifbindung fokussiert, sondern die tieferen gesellschaftlichen Gefahren adressiert, die von der AfD ausgehen. Gefahr erkannt weiterlesen »





























