Monatsarchiv Juli, 2019

80 Jahre nach dem Überfall

geschrieben von Kamil Majchrzak

20. Juli 2019

Polen und Deutsche wissen wenig über ihre Nachbarn
Am 1. September 2019 wird an den 80. Jahrestag des Überfalls Hitler-Deutschlands auf Polen gedacht, in dessen Folge fast 6 Millionen Polen (beinahe 20 Prozent der Vorkriegsbevölkerung), darunter mehr als 3 Millionen polnische Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma, zu Tode gekommen sind. Gemessen an seiner Einwohnerzahl …

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Unser gemeinsames Erbe

geschrieben von Gemma Pörzgen

20. Juli 2019

Der 20. Juli 1944 gehört zum antifaschistischen Widerstand
Meinen Großvater Heinrich Körner (1892−1945) habe ich nie kennengelernt und doch begleitet er mein Leben und unsere Familiengeschichten, seitdem ich denken kann. Er war christlicher Gewerkschafter in Bonn, wurde nach der NS-Machtergreifung 1933 erstmals verhaftet und war später als Widerstandskämpfer im Rheinischen Kreis an der Vorbereitung des Attentats …

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Einheit ist eine Waffe

geschrieben von Ali Ahmed

17. Juli 2019

Zur Lage im Sudan nach der Absetzung von Omar al-Bashir durch das Militär
Am 30. Juni 1989 riss im Sudan Omar al-Bashir die Macht durch einen Militärputsch gegen eine zivile Regierung an sich. Dabei wurde er von der Islamischen Partei massiv ideologisch unterstützt. Schon zu Beginn seiner diktatorischen Herrschaft wurden Tausende entlassen und verhaftet. Nach der …

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Ein Schlag ins Gesicht

geschrieben von Janka Kluge

17. Juli 2019

Strategien und Verbindungen der Neuen Rechten
Bücher über die Neue Rechte gibt es einige. Trotzdem lohnt sich immer wieder ein Blick in Neuerscheinungen. »Das Netzwerk der Neuen Rechten« von Christian Fuchs und Paul Middelhoff ist solch ein Buch. Die beiden arbeiten als Journalisten für »Die Zeit« und »Zeit online«. Seit Jahren beschäftigen sie sich mit der …

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Auf der Suche nach Freiheit

geschrieben von Dirk Krüger

17. Juli 2019

Eine Erinnerung an den Dichter, Revolutionär und Antifaschisten Ernst Toller
Am 22. Mai 1939 – in diesen Tagen vor 80 Jahren – hat sich Ernst Toller in einem New Yorker Hotel sein bewegtes und so endlos wertvolles Leben genommen. Mit Hilfe seiner Sekretärin hatte er für eine Reise nach Europa die Koffer bereits gepackt. Als sie …

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Vielfältig und doch vereint

geschrieben von Friedbert Mühldorfer

14. Juli 2019

Nachkommen melden sich zu Wort
»Keiner erklärte uns damals … das Wort Auschwitz. Das Schweigen über die Stationen des aufgeschobenen Sterbens und Überlebens meines Großvaters … war dennoch unüberhörbar.« Mit diesen Worten erinnert sich der 1976 in Polen geborene Kamil Majchrzak an seine Kindheit in der Familie. Erst als Erwachsener, nach der Geburt seiner Tochter, beschloss …

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Antifaschismus als Aufgabe

geschrieben von Ulrich Sander

14. Juli 2019

Dritte Broschüre der »Kinder des Widerstandes« erschienen
Da sind 28 »Kinder des Widerstandes« im vorgerückten Alter. Sie haben sich in drei kleinen roten Büchern zu Wort gemeldet. Zuerst trauten sich die Frauen, inzwischen ist das Verhältnis 17 Frauen zu elf Männern, die über ihre Kindheit und Jugend als Nachkommen von Widerstandskämpfern und Opfern des Faschismus berichten, …

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Der vorpolitische Raum

geschrieben von Markus Roth

14. Juli 2019

Ob »Bella Ciao« als Sommerhit des Jahres das Denken verändert?
Die Hymne der italienischen PartisanInnen im Zweiten Weltkrieg wurde letztes Jahr zum offiziellen Sommerhit ernannt. Die Cover-Version des französischen DJs Florent Hugel erfülle laut dem Marktforschungsinstitut GfK Entertainment alle Kriterien: eine eingängige Melodie, Urlaubsstimmung, er läuft in allen Clubs und ist weit oben in den Charts. …

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Ein »entarteter ›Entarter‹ «?

geschrieben von Reinhold Weismann-Kieser

11. Juli 2019

Emil-Nolde-Ausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin
Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zeigt gegenwärtig eine Ausstellung, die sich mit dem »Nolde-Mythos« der Bundesrepublik der Nachkriegszeit auseinandersetzt und seine eigenen weltanschaulichen und politischen Positionen und die widersprüchliche Rezeption des Expressionismus durch den Faschismus mit seinem Opferstatus als prominentem »Entarteten« konfrontiert.

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Nie korrigiertes Justizversagen

geschrieben von Axel Holz

11. Juli 2019

Spielfilm über die Hintergründe eines Mordprozesses
Nach langem Schweigen wurde in Deutschland das unbewältigte NS-Erbe auch künstlerisch thematisiert. Ob in den 60er Jahren mit »Die Ermittlung« von Peter Weiss und »Der Stellvertreter« von Rolf Hochhuth oder 2013 im Film »Der Rosengarten« über die Kinder vom Bullenhuser Damm und deren Mörder – seit etwa 60 Jahren gibt …

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