Aktive Vorbereitungen auf eine gewaltsame Machtübernahme in Polizei und Militär
Als Franco Albrecht Anfang 2017 auf dem Wiener Flughafen verhaftet wurde, ahnte niemand, dass hier einer der größten Skandale der deutschen Nachkriegsgeschichte ans Licht kommen würde. Er war einige Tage davor dabei beobachtet worden, wie er eine Pistole versteckt hatte. Als er die Pistole aus dem Versteck holen wollte, wartete die österreichische Polizei bereits auf ihn. Bei den Verhören gab er an, die Waffe gefunden zu haben. Franco A. war bis dahin für die österreichischen und deutschen Behörden ein unbeschriebenes Blatt. Er gehört zu der Eliteeinheit Kommando Spezial Kräfte (KSK), die ihren Hauptsitz in dem kleinen baden-württembergischen Städtchen Calw hat. Franco A. war Mitglied des Jägerbataillons 291. Diese Einheit ist Teil der Deutsch-Französischen Brigade, die im Elsass stationiert ist. Während seiner Ausbildung an einer Elite-Militärschule in Frankreich, war er bereits wegen rechter Anschauungen aufgefallen. In seiner Masterarbeit aus dem Jahr 2014 hat er nach dem Urteil des Brigadegenerals und Kommandeurs der Akademie völkische und rechtsextreme Thesen vertreten. In einem Brief an den deutschen Kommandeur hieß es, dass er als französischer Soldat mit solchen Einstellungen nicht tragbar wäre. Die Verantwortlichen der Bundeswehr hatten aber keine Bedenken, den Offiziersanwärter zu übernehmen. Rechte Terror-Netzwerke weiterlesen »



























