Vater setzt sich für Überstellung von Maja T. in BRD ein. Gespräch mit Wolfram Jarosch
antifa: Du forderst als Vater von Maja T., dass dein aktuell in Ungarn in einem Haftkrankenhaus gut 200 Kilometer von Budapest entfernt inhaftiertes 24jähriges Kind nach Deutschland überstellt wird. Wie sehen die Bedingungen für Maja aktuell aus?
Wolfram Jarosch: Es ist nach wie vor so, dass sich Maja in Isolationshaft befindet – das änderte sich also auch nicht nach der Überführung ins Haftkrankenhaus, das nahe der rumänischen Grenze liegt. Es gibt winzige kosmetische Erleichterungen, die recht wahllos auch wieder zurückgenommen werden. Maja bekam zum Beispiel mal einen Ungarisch-Kurs oder war vereinzelt mit anderen auf einem gemeinsamen Hofgang. Das sah dann so aus, dass sich einige Gefangene in Käfigen von vielleicht sechs mal sechs Metern aufhalten dürfen, quasi wie im Zoo. In Majas Nachbarkäfig waren vier Leute aus einer anderen Zelle, von denen sich einer dann mit Maja auf Englisch unterhalten hat. Maja ist weiter in Isolation weiterlesen »






























