Von Berlusconi zu Meloni: Neues Buch zeichnet Entwicklung der Rechten in Italien nach
Italien wählte 2022 Giorgia Meloni von der Partei Fratelli d’Italia zur Ministerpräsidentin. Die Postfaschistin hatte sich in der Corona-Krise als Unterstützerin der Proteste gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie positioniert. Meloni stellte sich gegen die ebenfalls extrem rechte Lega unter Matteo Salvini und war in dieser Auseinandersetzung tonangebend. Aber anders als bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich, wo sich ein Cordon sanitaire der Parteienlandschaft gegen den Durchmarsch von Marine Le Pens Rassemblement National gestellt hatte, gab es in Italien keinen Widerstand gegen die Inthronisierung der Postfaschistin. Meloni war 2006 mit nur 29 Jahren in das italienische Abgeordnetenhaus eingezogen, wurde dessen Vizepräsidentin und nach dem rechten Wahlsieg unter Berlusconi 2008 als Jugendministerin das jüngste Kabinettsmitglied in der Geschichte Italiens. Zum Postfaschismus weiterlesen »































