Im Dezember 2025 kündigten die Sparkasse Göttingen und die GLS-Bank der Roten Hilfe die Girokonten. Auch andere Vereine, Journalist*innen und Parteien sind immer wieder betroffen vom sogenannten Debanking, dem faktischen Entzug der Geschäfts- und Arbeitsfähigkeit.
Dagegen regte sich schon Ende des Jahres deutlicher Widerstand. Einerseits weil die GLS-Bank eine Genossenschaftsbank mit sozialökologischem Anspruch ist und damit viele Kund*innen und Genoss*innen mit gleichem Anspruch enttäuscht waren. Hinzu kam, dass die Rote Hilfe mit über 10.000 Mitgliedern wohl eine der größten Strukturen der außerparlamentarischen Linken ist. Andererseits sahen viele in dem Kontoentzug auch den langen Arm der US-Regierung, antifaschistische und linke Organisationen zu kriminalisieren – auch wenn sie nicht in den USA aktiv sind. Die zeitliche Nähe zu entsprechenden Erklärungen Trumps war eindeutig, auch wenn die GLS-Bank regulatorische Bestimmungen der EU und der Bankenaufsicht als Begründung vorschob. Kampagne gegen Debanking erfolgreich weiterlesen »





























