Archiv

Am Anfang steht die Angst

geschrieben von Tobias P. Jachmann

3. November 2015

Gedanken zur Situation in unserer Gesellschaft
 
Bekanntlich soll das gesellschaftliche Sein das Bewusstsein der Menschen bestimmen. Wenn das stimmt, was läuft dann falsch in einer Gesellschaft, die sich in weiten Teilen vor Überfremdung fürchtet? Warum erhöhen sich Menschen heroisch selbst als Patrioten? Woher rührt das »Unbehagen in der Kultur«?
Der eine oder andere Sozialromantiker hängt immer noch …

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Ein Stahlgewitter

geschrieben von Thomas Willms

3. November 2015

Der »wirkliche« Antifaschismus und seine Regression
 
Für den Sammelband »Antifa heißt Luftangriff!«, herausgegeben von Susann Witt-Stahl, und Michael Sommer lassen sich mildernde Umstände anführen. Zum einen sind sie für den desaströsen Zustand der deutschen kommunistischen Bewegung, der sie mit Hilfe dieses Buches aufhelfen wollen, nicht selbst verantwortlich, sind also nur Ausdruck desselben. Zum zweiten drehen sie …

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Der Retter aus Mexiko

3. November 2015

Ein Gespräch über Gilberto Bosques und das historische Gedächtnis
Der mehrfach ausgezeichnete Film« Visa al Paraíso« (Visa ins Paradies) von Lillian Liberman berichtet über das Leben und Wirken des mexikanischen Diplomaten Gilberto Bosques, der als Generalkonsul erst in Paris, dann in Marseille im Vichy-Frankreich zwischen 1940 und 1942 zehntausende Menschen vor dem faschistischen Terror rettete. Er …

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Die linken Intellektuellen

geschrieben von Günther Bruns

3. November 2015

»Verirrte Bürger«? Kurt-Tucholsky-Gesellschaft tagte in Berlin
 
Wer war Kurt Tucholsky? Jeder hat seinen Namen schon mal gehört. Zur Auffrischung ein kleiner Abriss seines Lebens. Er wurde 1890 in Berlin als Sohn eines Kaufmanns geboren. Er studierte Jura und war kurze Zeit Bankvolontär. Seit 1924 lebte er meistens im Ausland und schrieb von dort Artikel. Er war …

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Bildung und Erinnerung

geschrieben von Gerhard Hoffmann

3. November 2015

Berliner Repräsentanz des Kulturzentrums der Sinti und Roma eingeweiht
 
Es dauerte fast vier Jahrzehnte, bis eine deutsche Regierung den Völkermord an mehr als 500 000 der europäischen Minderheit angehörenden Sinti und Roma während der Zeit des deutschen Faschismus politisch anerkannte. Der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt benannte die grausamen Verbrechen als Völkermord aus Gründen der so genannten …

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Aus den Landesvereinigungen und Verbänden

2. November 2015

Hier finden Sie die Beiträge aus den Landesvereinigungen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen: laenderseiten_nov2015web[1]

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Titelbild

23. September 2015

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Editorial

geschrieben von Ernst Antoni

23. September 2015

Wenn diese Ausgabe der antifa erscheint, mag der diesjährige Sommer, was die Hitze betrifft, vorbei sein. An den heißen Auseinandersetzungen, die ihn politisch prägten, am Flüchtlingselend, an den rassistischen Tönen und Angriffen, die, damit verbunden, bundesweit um sich griffen wie seit über 20 Jahren nicht mehr, an einer oft hilflosen, nicht selten aber auch beim …

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Worüber reden ‒ wofür streiten?

geschrieben von Markus Roth

5. September 2015

Gewissheiten der Flüchtlingsabwehr
 
Keine Stunde vergeht derzeit ohne einen Beitrag zur Flüchtlingspolitik. Dabei geht es zumeist um die steigende Anzahl von Asylsuchenden und um staatliche oder private Verantwortung bzw. um die Abwesenheit selbiger. Nahezu alle gesellschaftlichen Akteure mit Sendungsbewusstsein beteiligen sich an diesem Pro-Contra-Asyl-Diskurs. Statt aber über globale Macht- und Ausbeutungsverhältnisse, über Konsequenzen des Kolonialismus und …

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Heidenau in Sachsen

geschrieben von Janka Kluge

5. September 2015

Politiker pilgern nach Heidenau, doch was ist mit der Flüchtlingspolitik?
 
Die Kanzlerin hat sich viel Zeit gelassen, bis sie in ein Flüchtlingsheim gekommen ist. Vier Tage nach den Ausschreitungen von Neonazis und Hooligans vor der Flüchtlingsunterkunft in Heidenau besuchte sie das Heim und sprach mit geflüchteten Menschen. Sie betonte, dass Deutschland ein Land sei, in dem …

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