Jörg Reichel im antifa-Gespräch zu Angriffen auf Demonstrationen gegenüber Journalist:innen
antifa: Immer wieder dokumentierst du als Gewerkschafter Fälle von körperlicher Gewalt gegenüber Journalist:innen. Was brachte dich persönlich zu diesem Engagement?
Jörg Reichel: Letztlich das Aufkommen der Corona-Proteste im Frühjahr 2020. Die Kolleg:innen, insbesondere Pressefotograf:innen, haben sich bei uns gemeldet und beklagt, dass man auf der Straße nicht mehr arbeiten kann. Dann haben wir sie verstärkt begleitet und versucht, die Situation zu analysieren, Übergriffe zu dokumentieren und Gegenstrategien zu entwickeln. Es war eine Zeit, in der im Grunde pro Woche in Berlin zwei, drei Demos und Aktionen der Querdenker stattgefunden haben. Uns war relativ schnell klar, dass die Übergriffe keine Probleme einzelner, sondern vieler sind. »Keine Probleme einzelner« weiterlesen »



























