Europäische Geschichtspolitik im Zeichen der Ukraine-Krise
Der Bürgerkrieg in der Ukraine stellt nicht nur eine Bedrohung des Friedens in Europa dar, er hat auch direkte Auswirkungen auf die geschichtspolitische Erinnerung hat, wie in den letzten Wochen drastisch sichtbar wurde.
Es fing zur Jahreswende wieder einmal mit einem Gedenkmarsch zu Ehren des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera in Kiew an. …
Archiv
»Invasion« oder »Kriegsende«
3. März 2015
Aus Respekt vor den Opfern
3. März 2015
Umbenennung der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung des Bundeswehrverbandes verlangt
René Vissé gibt auch mit 77 Jahren keine Ruhe. Seine 2008 erschienene Biographie bezeichnet ihn als kommunistisches Urgestein: Fünfmal in den Generalrat von Monthermé (Ardennes) gewählt, vertrat er bis 2004 im Regionalrat Ardennen die Interessen der kleinen Leute, drei Jahre auch als Abgeordneter in der Nationalversammlung Er verschrieb sich besonders …
Der Aufstand in Oberstdorf
2. März 2015
Kaum bekannte Selbstbefreiungs-Aktion im bayerischen Allgäu
Als die französische Armee am 1. Mai 1945 den Ort Oberstdorf im Allgäu erreichte, war dort die Befreiung vom Naziregime bereits vollzogen. Eine antifaschistische Organisation, die sich »Heimatschutz Oberstdorf« (HS) nannte, hatte sich in der Nacht zuvor bewaffnet erhoben und die Kontrolle über den Kurort übernommen. Ein Akt der Selbstbefreiung …
Zum Umdenken bewegen
2. März 2015
Erinnerungen eines ehemaligen Sachsenhausen-Häftlings
Ende 2013 erhielt die VVN-BdA das Manuskript eines unveröffentlichten Interviews, das die Autorin Regina Scheer in Vorbereitung einer Dokumentation des DEFA-Studios für Dokumentarfilme mit Kurt Schliwski im April und Mai 1987 geführt hatte. Kurt Schliwski hatte als KPD-Mitglied in der Nazi-Zeit Widerstand geleistet, wurde von den Nazis verfolgt und über acht Jahre …
Das innere Gefüge
1. März 2015
Eine Neuerscheinung zum KZ Sachsenhausen
Es sind nicht mehr viele, die in diesen Apriltagen an den Veranstaltungen zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen, an die Stätte ihrer Erniedrigung und Folter, an den Ort zurückkommen können, der am 21. April 1945 von der Roten Armee befreit worden ist. An die 200.000 Menschen aus 40 Nationen …
Kaum jemand leistete Hilfe
1. März 2015
Die »Todesmärsche« der jüdischen Frauen aus dem KZ Groß-Rosen
Im Frühjahr 1945 bewegten sich zahlreiche Häftlingskolonnen zu Fuß und per Bahn durch den immer kleiner werdenden Herrschaftsbereich der deutschen Faschisten. Ihre Wege waren gesäumt von Leichen: erschossen, erfroren, verhungert. Nur ein geringer Teil der deutschen Bevölkerung zeigte Mitleid mit diesen leidgeprüften Menschen, und noch weniger leisteten …
Frauen in Haft
1. März 2015
Neues aus der Geschichte des Berliner Frauengefängnisses Barnimstraße
Als Claudia von Gélieu 1994 ein erstes Buch über das Gefängnis in der Barnimstraße veröffentlichte, betrat sie Neuland. Seinerzeit musste sie noch in der Einleitung fragen: »Wen interessiert schon ein Gefängnis?« Mittlerweile ist die Geschichte des Strafvollzugs ein anerkannter Forschungsgegenstand – nicht zuletzt dank ihrer Vorarbeit. Nach zwei …
Der andere Blick
1. März 2015
Regina Scheers Roman über ein Dorf in Deutschland
Mehrere Jahre schrieb Regina Scheer an »Machandel«. Nun liegt ihr erster Roman vor. Machandel ist der plattdeutsche Name für Wacholder. Regina Scheer legt die uralte Geschichte vom Machandelbaum unter ihre Erzählung. Es ist das grausige Grimmsche Märchen, in dem Marlene die Knochen ihres Bruders unterm Machandelbaum vergräbt. Der …
Völkische Bienen?
1. März 2015
Historisches und Ideologisches aus der Imkerei
Macht man es sich vor einem Bienenstock bequem, kann man über kurz oder lang beobachten wie eine alte und schwache Biene von ihren Geschwistern aus dem Stock gezerrt und ins Gras geworfen wird, wo sie oft noch eine Weile mit ihren Beinchen zappelt. Andere Bienen entsorgen sich gleich selbst, indem …
Was bleibt?
1. März 2015
Gedanken zu einer Ausstellung. Von Regina Girod
Eine riesige Menge neugieriger Besucher drängte sich am 23. Januar zur Eröffnung der Fotoausstellung » Lore Krüger Ein Koffer voller Bilder, Fotografien von 1934 bis 1944« in der renommierten Fotogalerie c/o in Berlin. RBB und Deutschlandfunk hatten am Tage mehrfach auf das Ereignis hingewiesen und den ganzen Abend umringten …






























