Archiv

Ein aufrechter Mann

geschrieben von Raimund Gaebelein

15. Januar 2014

Bremen würdigt die Lebensleistung von Willi Meyer-Buer
Der Weg entlang Bremens Wallgraben unweit der Kunsthalle und des Goethe-Theaters soll künftig den Namen Willi Meyer-Buers tragen, beschloss Bremens Beirat Mitte am 4. November 2013. Ausschlaggebend für die einstimmige Entscheidung war seine Lebensleistung, sein antifaschistischer Widerstand, die zweimalige Verurteilung und KZ-Haft und sein wiederholter Einsatz zur Rettung von …

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Nazis verbünden sich

geschrieben von Florian Osuch

15. Januar 2014

In Spanien treten mehrere faschistische Gruppierungen neuerdings gemeinsam auf
 
Rund ein Dutzend rechte Organisationen haben sich in Spanien zum Bündnis »España en marcha« (Spanien marschiert) zusammengeschlossen. Sie wollen die stark zersplitterte extreme Rechte ihres Landes einen. »España en marcha«, das sind: Democracia Nacional, La Falange, Movimiento Católico Español (Spanische katholische Bewegung), Alianza Nacional sowie Nudo Patriota …

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Zurück nach ganz rechts

geschrieben von Jürgen Weber

15. Januar 2014

Für die spanische Regierung existieren die Verfolgten des Franco-Regimes nicht
 
Luis Pérez, Präsident des Verbandes der ehemaligen Gefangenen und politisch verfolgten Anti-Francisten bietet uns zwischen Kisten voller Informationsmaterial und Plakaten in seinem Büro in Madrid einen Platz an. Pérez saß bis zum Ende des spanischen Faschismus 1977 als politischer Gefangener hinter Gittern. Er wurde 1967 verhaftet …

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Der erste Aufstand

geschrieben von Gerald Netzl

13. Januar 2014

Was geschah am 12. Februar 1934 in Wien?
 
Der 12. Februar 1934 stellt eines der historischen Daten des Zwanzigsten Jahrhunderts für Österreich dar. An diesem Tag endete mit dem Verbot der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei endgültig die 15 Jahre dauernde demokratische Phase der Ersten Republik. Der schrittweise Abbau demokratischer Rechte sowie sozialer Errungenschaften durch die bürgerlichen Bundesregierungen mündete …

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Der 27. Januar und die Jugend

geschrieben von Thomas Altmeyer

13. Januar 2014

Das Interesse ist größer als das Wissen – Ergebnisse einer Umfrage
 
Zur Einführung des 27. Januar als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im Jahr 1996 sprach der damalige Bundespräsident Roman Herzog: »Die Bürger unseres Landes sollen wenigstens einmal im Jahr über das Geschehene nachdenken und vor allem über die Folgerungen, die daraus zu ziehen sind. …

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Strafrecht in Deutschland

geschrieben von Reinhold Weismann-Kieser

13. Januar 2014

Juristisch-Biographisches über das Wirken Fritz Bauers
 
50 Jahre nach dem Beginn des ersten Auschwitzprozesses ist es ein guter Anlass, der Lebensleistung Fritz Bauers (1904 – 1968) zu gedenken. Ronen Steinke hat dazu mit dieser einfühlsamen Biographie eine materialreiche Grundlage geschaffen. In ihr geht es natürlich nicht nur um den Werdegang des Strafrechtlers und Rechtspolitikers. Er wird …

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Der »Charakter der Ordnung«

geschrieben von Renate Hennecke

13. Januar 2014

Aufschlussreiches zur Polizei in der NS- »Hauptstadt-der Bewegung«
 
Wer sich Gedanken macht über das Verhalten von Polizei und Geheimdiensten gegenüber Faschisten und Antifaschisten heute, kommt nicht umhin, sich auch mit den Traditionen deutscher »Sicherheitsorgane« zu befassen. Recherchen eines Arbeitskreises von Polizeibeamten und wissenschaftlichen Mitarbeitern des künftigen Münchner NS-Dokumentationszentrums zum Thema »Die Münchner Polizei und der Nationalsozialismus« …

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Französische Leerstellen

geschrieben von Thomas Willms

13. Januar 2014

Alte und neue Kunstwerke versuchen sie zu füllen
 
Frankreich war die eigenartigste Siegernation des II. Weltkrieges und hatte 1945 eine Menge zu verdrängen: die totale Niederlage gegen Deutschland und die breite ideologische, organisatorische, wirtschaftliche und sogar militärische Kollaboration mit dem Sieger, gipfelnd in einer halbfaschistischen eigenen Regierung. So folgte auf eine kurze Phase der Verfolgung von …

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Lachen am offenen Grab?

geschrieben von Regina Girod

13. Januar 2014

Die Hofers und ihr Kabarett in Theresienstadt
 
Zu den für Nachgeborene schwer nachvollziehbaren Phänomenen der faschistischen Konzentrationslager gehört die Tatsache, dass sich Häftlinge trotz der unmenschlichen Lebensbedingungen auf unterschiedliche Weise künstlerisch betätigten. Nicht nur in den so genannten »Häftlingskapellen«, die sich manche Lagerführer hielten, sondern auch aus eigenem Antrieb. Von den Wachmannschaften gefördert, geduldet oder ganz …

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Es gab dort keine Milch

geschrieben von Raimund Gaebelein

13. Januar 2014

In einem Leichenwagen wird der jüdische Maler Chaim Soutine Anfang August 1943 aus seinem Versteck in Champigny nach Paris transportiert. Er ist an einem lebensbedrohlichen Magengeschwür erkrankt, kann in Chinon nicht adäquat behandelt werden und soll daher ins Santé Lyautey Krankenhaus im 16. Bezirk. Eine lebensgefährliche Unternehmung, sein Magengeschwür steht kurz vor dem Durchbruch. Lebensgefährlich, …

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