Fragen und Antworten zwischen drei Generationen
Shalom Weiss schrieb vor etwa 30 Jahren unter dem Titel »Einer aus jeder Stadt« seine Erinnerungen an das Schicksal seiner Familie in der Shoa nieder. »Inzwischen ist mir klar geworden, dass mein Leben aus drei Abschnitten besteht, die miteinander verbunden sind. Es beginnt mit einer Jugend, voller Lebensfreude, in einer Diaspora-Gemeinde, die typisch war für das orthodoxe Judentum in Osteuropa. Es setzte sich fort in der Shoa und im Überleben und es endet in dem Erlebnis der Auferstehung in der alten-neuen Heimat«, so seine Begründung für das neue Buch.
Und so gliedert sich das Buch in die drei Hauptteile »Kindheit«, »Shoa« und »Auferstehung«.
Das erste Kapitel über eine jüdische Diaspora-Gemeinde, deren Realität schon von vielen anderen jüdischen Autorinnen und Autoren beschrieben wurde, lebt von der erfrischenden Perspektives eines Jugendlichen, der mit Neugier, aber auch mit einer gewissen aufgeklärten Distanz das religiöse Alltagsleben nachzeichnet. Doch schon hier wird durch die Ghettoisierung das kommende Verhängnis spürbar.






























