Archivarbeit beim österreichischen KZ-Verband
Der Grundstock des »Archivs gegen das Vergessen« war in gewisser Weise ein Zufall, der sich als Glücksfall entpuppte. Anfang der 2020er-Jahre wurde die Notwendigkeit gesehen, die Räumlichkeiten des Büros zu renovieren. Zur Vorbereitung der Renovierung mussten natürlich die jeweiligen Räume freigemacht werden. Dabei stieß man auf mehr als 100 Pappschachteln und alte Kästen, in denen historische Dokumente und Papiere zur Verbandsgeschichte gelagert waren. Statt jedoch die dort gelagerten Papiere zu entsorgen, warf man – zum Glück – zuerst einmal einen genaueren Blick darauf und stellte fest, welche unwiederbringlichen Schätze in den verschiedenen Schachteln und Schränken lagerten.
Während mit der Gründung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands im Jahre 1963 große Aktenbestände, die Verfolgungsschicksale und den antifaschistischen Widerstand in Österreich dokumentierten, bereits abgegeben worden waren, verblieben im Büro des KZ-Verbandes vor allem jene Dokumente, die mit der Geschichte des Verbandes und mit der Lebensgeschichte politischer Opfer und Hinterbliebener nach dem Krieg verbunden waren. Als Glücksfall entpuppt weiterlesen »





























