Fluchtmigration und Solidarität in Hamburg
Am 2. September 2018 demonstrierten 16.000 in der Geflüchtetenunterstützung engagierte Hamburger*innen von den Landungsbrücken zum Rathausmarkt. Es war die bis dahin größte Demo in der Stadt für Solidarität mit Menschen, die in -Europa Zuflucht vor Krieg, Verfolgung und Elend suchen. Aufgerufen hatte die »Seebrücke«, die erst im Juni gegründet worden war, weil die Seenotrettung-NGOs keinen sicheren Hafen für gerettete Flüchtlinge fanden. Nur vier Wochen später waren es sogar über 30.000 Demonstrant*innen, die mit der bunten Parade »We’ll Come United« durch Hamburg zogen, angeführt durch Afrikaner*innen der Gruppe »Lampedusa in Hamburg«, Rom*nja aus Osteuropa und andere für ein Bleiberecht kämpfende Geflüchtete. Organisiert war die Parade von einem breiten Bündnis, zu dem der »Aktionskreis Hamburg hat Platz!« (AHHP) gehörte. Dieser ging hervor aus den 33 Organisationen, die die Petition »Hamburg hat Platz!« und die Forderung nach einer sofortigen Aufnahme von mindestens 1.000 Schutzsuchenden aus griechischen Lagern unterstützt hatten. Kampf gegen Narrative weiterlesen »






























