Eine Bildungsreise zu NS-Gegner_innenschaft und Vernichtung im Salzkammergut
Mitte Oktober reiste eine Gruppe von 30 Antifaschist_innen, organisiert vom Alternativen Kultur- und Bildungszentrum Pirna (AKuBiZ), in das österreichische Salzkammergut, um sich mit der dortigen Geschichte während der NS-Zeit auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit der VVN-BdA Märkisch-Oderland und Interessierten diente die Reise der Vernetzung und dem Austausch. Auf Wanderungen und bei Gedenkstättenbesuchen in der ehemaligen Tötungsanstalt Schloss Hartheim sowie in den damaligen KZs Ebensee, Vöcklabruck, Redl-Zipf und Lenzing wurde sich mit Fragen von Widerstand, Gedenken und Erinnerungskultur beschäftigt.
In idyllischer Alpenlandschaft und bei sommerlichen Temperaturen wanderte die Gruppe zur Rettenbachalm. Dort befand sich 1944/45 unter dem Namen »IGEL« ein Versteck von österreichischen Widerstandskämpfern aus der Region, die sich dort in einem wenig zugänglichen Gebiet einen Unterschlupf einrichteten, um der Verfolgung durch SS und Gestapo zu entgehen. Das Versteck wurde nie entdeckt und die Gruppe durch die Bäuerinnen der Alm mit Nahrung versorgt. Bis auf Karl Feldhammer, der bei einem Besuch bei seiner Familie von der Gestapo entdeckt und erschossen wurde, erlebten die Aktiven der IGEL-Gruppe das Kriegsende. Alpen und Widerstand weiterlesen »






























