Die Erinnerung muss nicht auf Schmalkost reduziert werden. Von Kurt Pätzold
Im vergangenen Jahr 2013 wurde in den Medien und auf andere Weise vor allem zweier historischer Ereignisse gedacht: des 200. Jahrestages des Befreiungskrieges und des 80. Jahrestages des Be-ginns der Errichtung der faschistischen Diktatur. Beide Tage sind miteinander nicht in Konkurrenz geraten. Des antinapoleonischen Krieges …
Archiv
Vom Umgang mit Jahrestagen
18. Juli 2014
Eine außergewöhnliche Gedenkstätte
18. Juli 2014
Bei meinem letzten Berlin-Aufenthalt entdeckte ich auf einen Tip meiner dort lebenden Schwester hin die besondere Gedenkstätte »Wir waren Nachbarn« im Schöneberger Rathaus. Der Saal befindet sich im Hochparterre gleich rechts vom Pförtner, ist jeden Tag (auch Sonntags) von morgens bis nachmittags geöffnet und kostet keinen Eintritt. Geschaffen wurde sie als Wanderausstellung von einer Schöneberg-Tempelhofer …
Keine Gemeinsamkeit mit Faschisten
18. Juli 2014
In der letzten Zeit wird verstärkt über die sogenannten Demonstrationen zum Frieden – insbesondere in der Ukraine – berichtet und es ist eine Diskussion im Internet und in den Foren über die mögliche Beteiligung von Linken jeder Art ausgebrochen. Das Problem an dieser Stelle ist allerdings, dass zumindest ein Teil dieser Demonstrationen und Kundgebungen in …
Berichtigung
18. Juli 2014
Infolge eines Missverständnisses unterlief mir in dem Beitrag »Befreiungstag in Buchenwald«, antifa, Mai/Juni 2014, Seite 5 ein Fehler. Richtig muss es heißen »Der Rumäne Vasile Nuszbaum sprach zu den Jugendlichen am früheren Kinderblock 8 über sein Erleben als Kind im Lager.«
Entschieden kämpferisch
18. Juli 2014
Zum 100. Geburtstag des Antifaschisten Emil Carlebach
Am 10. Juli 1914 wurde Emil Carlebach in einer bürgerlichen jüdischen Familie in Frankfurt am Main geboren. Hier absolvierte er das Abitur, begann im Mai 1932 eine Lehre in einer Ledergroßhandlung und trat in den Zentralverband der Angestellten (ZdA) ein. Noch 1931 war er Mitglied im Kommunistischen Jugendverband Deutschlands …
Der slowakische Aufstand
18. Juli 2014
Zwei Monate Kampf gegen die deutschen Truppen
Der am 29. August 1944 begonnene Slowakische Nationalaufstand ist neben dem Warschauer Aufstand (1.8.-3.10.1944) und den Kämpfen jugoslawischer PartisanInnen die einzige herausragende militärische Rebellion im deutschen Herrschaftsbereich während des Zweiten Weltkrieges, wobei diese nicht miteinander koordiniert waren.
Die unabhängige Slowakei wurde 1939 als Satellitenstaat von Hitlers Gnaden geschaffen. Ihr Territorium …
Das Erbe angenommen
18. Juli 2014
Doch die Aufarbeitung der Tiso-Diktatur lässt auf sich warten
Wenn über den Umgang mit der Geschichte des Widerstandes gegen die deutschen Besatzer und ihre einheimischen Kollaborateure in Mittel- und Osteuropa nach dem Zusammenbruch der realsozialistischen Regime, in denen das Gedenken an diesen Widerstandskampf Teil der Staatsdoktrin war, diskutiert wird, dann stehen meist jene Länder im Fokus, …
Weiße Busse der Hoffnung
9. Juli 2014
KZ-Häftlinge in letzter Minute gerettet
Die Rettung von Häftlingen aus den Konzentrationslagern im Jahre 1945 durch das Schwedische, Dänische und Internationale Rote Kreuz ist in der Gegenwart kaum noch bekannt. Ein schwedischer Journalist stellte 1998 in der Schweriner Volkszeitung die Frage nach zwei Ärzten – Dr. Zehrer und Lubinski. Ende April 1945 retteten sie einem schwedischen …
Relikt des Kalten Krieges
9. Juli 2014
Von der schnellen Erledigung einer Petition an den Bundestag
Eine Erinnerung vorweg. Wir schreiben den 5. Juli 1955. Es ist der 48. Verhandlungstag im 1951 von der Bundesregierung beim Karlsruher Bundesverfassungsgericht (BVG) beantragten Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Ritter Hans von Lex (CSU), er ist Leiter der Prozessdelegation der Bundesregierung vor dem Ersten Senat des …



























