Neue Studie zum Widerstand gegen den Faschismus – mit Lücken
Es ist eine erfreuliche Tatsache, dass der europäische Widerstand gegen den Faschismus bis heute jüngere Historiker aus verschiedenen Ländern bewegt. Im Rahmen eines längerfristig angelegten Forschungsprojekts unter dem Titel »Kämpfer über Grenzen hinweg« legten 2020 Wissenschaftler aus knapp einem Dutzend Ländern ihre -Studien vor. Interessant ist ihr zeitlicher Fokus, den sie auf die Periode von 1936 bis 1948 legen. Begründet wird dies mit der Bedeutung des transnationalen Charakters des Spanischen Bürgerkrieges, als sich Menschen aus ganz Europa und selbst aus den USA zur Verteidigung der Spanischen Republik auf den Weg machten. Ihre Motivation war sehr vielfältig, von überzeugten Kommunisten bis hin zu Abenteurern, die im Rahmen des gemeinsamen Kampfes an politischer Überzeugung gewonnen haben. Der Blick der Autoren reicht auch nicht nur bis zum 8. Mai 1945. Sie betrachten, ohne auf Einzelheiten einzugehen, die Auswirkungen des beginnenden Kalten Krieges. So kam es in Griechenland und Polen zu Bürgerkriegen, in die Menschen aus dem Widerstand involviert waren. Beleuchtet wird auch das Handeln von Widerständlern, die nach Palästina gingen und dort für das zionistische Projekt der Gründung des Staates Israel kämpften. Über Grenzen hinweg weiterlesen »






























