Angriffe auf sowjetische Denkmäler in ganz Europa
Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine sind in vielen Ländern Europas massive politische Angriffe und Schändungen von Gedenkstätten für sowjetische Soldaten und Befreier zu erleben. Während in Berlin die örtliche CDU behauptete, dass der Panzer am Ehrenmal in Berlin-Tiergarten abgeräumt werden müsse, weil er ein Symbol für die russische Aggression in der Ukraine sei, wurden im Treptower Park durch Unbekannte mehrfach großflächige Schmierereien und selbst faschistische Symbole auf den Gedenkstelen und Erinnerungsplatten hinterlassen. In Potsdam wurde die Grabanlage für 400 Soldaten auf dem Bassinplatz angegriffen. Das Ehrenmal wurde mit roter Farbe übergossen. Die Potsdamer VVN-BdA verurteilte diese Tat als »Geschichtsverfälschung« und »Angriff auf die antifaschistische Gedenkkultur«. In Neubrandenburg war das sowjetische Ehrenmal ebenfalls Ziel solcher Übergriffe.
Doch auch in anderen europäischen Ländern sind Angriffe auf Erinnerungsorte zu verzeichnen. In Österreich wurden auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in Laa an der Thaya, einem zentralen Gedenkort für mehr als 450 Soldaten der Roten Armee, mit roter Farbe Parolen gesprüht. Der KZ-Verband betonte, mit solchen Aktionen werde die aktuelle Stimmung für eine geschichtsrevisionistische Generalabrechnung mit der Sowjetunion genutzt. Symbole abgeräumt weiterlesen »






























