Eine Reise entlang dem Rhein
In ihrer Publikation »Gefahrgut – Transporte auf dem Rhein 1933 …« tragen Brigitte und Gerhard Brändle Informationen über Menschen im Widerstand gegen den NS-Faschismus zusammen. Die Dokumentation in der Form einer Reise auf dem Rhein ist der Versuch, eine Lücke in der Erforschung des Widerstands zu schließen. Zu verschiedenen Beteiligten werden biografische Informationen präsentiert. Gemeinsam ist ihnen allen ihr Tätigkeitsbereich am, um oder auf dem Rhein.
Für die Erforschung dieser Widerstandsgeschichte gab es einen wesentlichen Beweggrund: Der Schluss von Anna Seghers’ Roman »Das siebte Kreuz« verweist auf den Rhein als Rettungsweg. Anna Seghers hat dies nicht einfach erfunden, sie muss reale Vorbilder gehabt haben: der Kasteler Brückenkopf, die Anlegestelle in Mainz, zudem das Netzwerk von Menschen, die zusammenarbeiteten, um diesen einen aus dem KZ entflohenen Nazi-Gegner zu retten, so Mitglieder des 1933 verbotenen Arbeitersportklubs »Fichte«, der Verband der Seeleute und Hafenarbeiter und vor allem ein »holländischer Schiffer, der allerlei riskiert«. Wasserwege des Widerstands weiterlesen »



























