Ilsa Barea-Kulcsars Roman ist erstmals auf Deutsch erschienen
Im November 1936 ist die militärische Lage der Spanischen Republik äußerst ernst. Jeden Tag droht die Einnahme von Madrid, da die franquistischen Putschisten unter General Franco mit Unterstützung der deutschen und italienischen Faschisten bereits am Stadtrand von Madrid stehen. Die solidarische, antifaschistische Bewegung mobilisiert seit Wochen weltweit zu verschiedenartigster Unterstützung der Spanischen Republik.
Die österreichische Autorin Ilsa Barea-Kulcsar, damals 34 Jahre alt, seit früher Jugend in der sozialistischen Arbeiterbewegung aktiv als Journalistin und Propagandistin, fasst den Entschluss, als Journalistin nach Spanien zu gehen. Sie trifft in Madrid ein, als die Regierung gerade nach Valencia evakuiert wurde und für sie keine Arbeitsmöglichkeit in Madrid besteht. Doch sie setzt sich durch, kommt als akkreditierte Journalistin zurück nach Madrid und wird der Presseabteilung des Außenministeriums zugeordnet. Ihre Arbeitsstelle wird die Telefónica, das damals höchste Gebäude in Madrid mit Symbolkraft für die Republik.
In diesem einzigartigen Roman, der sich nur auf wenige Tage im November 1936 und auf das Hochhaus konzentriert, verarbeitet sie ihre Erfahrungen aus den Tagen, die für das damalige Überleben der Republik entscheidend waren. Zensorin in der »Telefónica« weiterlesen »




























