»Einzeltäter« führen aus, was andere propagieren
Die krude Phantasie vom »großen Austausch« teilt die AfD mit Rechtsterroristen und Massenmördern, die regelmäßig Massaker unter denen anrichten, die sie als »Fremde« und »Invasoren« stigmatisieren. Ob Höcke, Gauland oder Weidel, sie sind die Stichwortgeber für die »einsamen Wölfe«, die sich dann – wie der Hanauer Attentäter – aufgefordert fühlen, jene »wohltemperierte Grausamkeiten« zu exekutieren, mit denen Höcke den Teil der Bevölkerung, der als »fremd« stigmatisiert wird, zur »Remigration« treiben will.
Auch wenn es den bei näherem Hinsehen meist durchaus vorhandenen direkten Kontakt zur organisierten Nazi-Szene nicht gäbe: seit Jahren gehört der »führerlose Widerstand« zur faschistischen Strategie und wird in Foren, Chats und sonstigen Mordaufrufen propagiert. Das darf inzwischen als allgemein bekannt vorausgesetzt werden. Wer heute noch von »Einzeltätern« spricht und die Ursache von Mord und Totschlag in psychischen Erkrankungen verortet, lenkt bewusst von dem Problem ab, das Rassismus heißt. Einladung zum Morden weiterlesen »






























