Eine Graphic Novel beleuchtet Ernst Busch von verschiedenen Seiten
Wer sich mit der Geschichte linker Bewegungen und ihrer Musik auseinandersetzt, kommt um die Namen Bertolt Brecht, Hanns Eisler und Ernst Busch nicht herum. Zu sehr haben sie die Arbeiterkunst in den 1920 und 1930er Jahren geprägt.
Über Letzteren hat Autor Jochen Voit zusammen mit der Illustratorin Sophia Hirsch eine Graphic-Novel-Biografie verfasst, die gerade erschienen ist. Das knapp 250 Seiten umfassende Buch unternimmt den Versuch, Ernst Busch von verschiedenen Seiten zu beleuchten und bedient sich dabei des Tricks, seine Wegbegleiter_innen sprechen zu lassen. So kommen Verwandte und Freundinnen, aber auch Mitstreiter_innen wie der Komponist Hanns Eisler oder der US-amerikanische Sänger Pete Seger zu Wort. Die dargestellten Anekdoten, versichert der Autor, basieren auf wahren Begebenheiten. An einigen Stellen hätten sie jedoch erst durch das Zusammenspiel von Autor und Illustratorin Form angenommen. Lebhaftigkeit verliehen weiterlesen »































