Nachkommen melden sich zu Wort
»Keiner erklärte uns damals … das Wort Auschwitz. Das Schweigen über die Stationen des aufgeschobenen Sterbens und Überlebens meines Großvaters … war dennoch unüberhörbar.« Mit diesen Worten erinnert sich der 1976 in Polen geborene Kamil Majchrzak an seine Kindheit in der Familie. Erst als Erwachsener, nach der Geburt seiner Tochter, beschloss Kamil, der Einsamkeit und Isolation seines längst verstorbenen Großvaters auf den Grund zu gehen und Spurensuche zu betreiben.
Kamil Majchrzak ist einer von 22 Nachkommen von Verfolgten des Naziregimes, von Exil und Widerstand, die in einer von der Berliner VVN-BdA herausgegebenen Broschüre über den eigenen Umgang mit diesen besonderen Familiengeschichten reden. Vielfältig und doch vereint weiterlesen »



























