Missak Manouchian – ein armenischer Resistance-Kämpfer
Die Resistance in Frankreich wurde vielfältig von Emigranten unterstützt. Arbeitsmigranten und politische Flüchtlinge waren Mitstreiter auch in den bewaffneten Partisaneneinheiten. Eine der bekanntesten Persönlichkeit ist der Armenier Missak Manouchian. Er wurde am 1. September 1906 in Adıyaman im Osmanischen Reich geboren. Weil sie Armenier waren, flohen er und seine Geschwister vor türkischen Nationalisten 1925 zu Verwandten nach Frankreich. Dort arbeitete er als Fabrikarbeiter bei Citroën und wurde Mitglied der französischen KP. Dabei vergaß er seine armenischen Wurzeln nicht. Für die armenischen Migranten in Frankreich arbeitete er als Journalist und gründete eine Lyrikzeitschrift.
Da Missak Manouchian als Ausländer und Kommunist mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Frankreich im Juni 1940 in doppelter Hinsicht bedroht war, gab es für ihn nur die Entscheidung, sich in die migrantische kommunistische Partisanenorganisation FTP-MOI (Francs-tireurs et partisans – main-d’œuvre immigrée) im Bezirk Paris einzureihen. Die Basis dieser Arbeit waren die sozialen Netzwerke der Migranten, die weder für die Gestapo noch für den kollaborierenden französischen Geheimdienst zu durchdringen waren. Morts pour la France weiterlesen »






























