Ein Sachbuch über Klimapolitik liefert gut lesbar Argumente
Neben der Untätigkeit der Politik und Ignoranz gegenüber dem Thema ist die Einflussnahme rechter Bewegungen eines der größten Risiken, die dem Erreichen der weltweiten Klimaziele im Weg stehen – und somit auch sozialer Gerechtigkeit und Demokratie für alle. Matthias Quent, Christoph Richter und Axel Salheiser bieten mit dem vorliegenden Buch eine verständlich ausformulierte Argumentation, warum der Kampf der politischen Rechten gegen Klimapolitik zugleich eine Auseinandersetzung um rassistische und neoliberale Vorherrschaft ist. Der zentrale Begriff, den die Autoren dabei neu prägen, ist Klimarassismus. Er beschreibt die Gründe und durchweg negativen Auswirkungen des Klimawandels, die rassistisch diskriminierte Menschen, gerade im globalen Süden, besonders stark treffen. Die Kosten des industriellen Wohlstands in den westlichen Ländern werden dabei überproportional von Menschen im globalen Süden getragen. Ein Hauptgrund dafür liegt darin, dass der Wohlstand des Westens seit der Industrialisierung auf der Ausbeutung des globalen Südens und dem Verbrauch fossiler Energieträger aufbaut. Die Lebensweise, an die wir uns alle gewöhnt haben, so stellen die Autoren klar, ist weder nachhaltig noch dauerhaft haltbar, wenn wir die Klimakrise verlangsamen möchten. Kampfthema der Rechten weiterlesen »




























