Vier weitere Menschen starben allein in den ersten Augusttagen durch die Polizei
In den ersten acht Augusttagen – vier Morde. Die Polizei tötete den 23-jährigen Schwarzen Amin F. in Frankfurt/Main mit einem Kopfschuss. Er hatte einen Polizeihund verletzt. Während eines Polizeieinsatzes in Oer-Erkenschwick (NRW) verstarb ein 39-Jähriger, während er in seiner Wohnung von der Polizei fixiert wurde. Das dritte Opfer dieser Tage ist der 48-jährige Jouzef Berditchevski. Er war vor dem Tschetschenienkrieg geflohen und verdiente sein Geld mit klassischer Musik in den Straßen Kölns. Er konnte seine Miete nicht mehr bezahlen und sollte zwangsgeräumt werden. Am 3. August 2022 erschien eine Gerichtsvollzieherin, begleitet von zwei Polizist:innen, vor seiner Tür. Sie fanden einen Menschen in einer psychischen Ausnahmesituation vor, der sich wehrte, und erschossen ihn. Mouhamed Lamine Dramé wohnte in einer Dortmunder Wohngruppe für unbegleitete Geflüchtete. Ein Pfleger rief die Polizei, da der 16-Jährige in suizidaler Absicht mit einem Messer Stiche in den Bauch andeutete. Nicht weniger als elf mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizeibeamte rückten an und erschossen ihn. Im Namen der Sicherheit? weiterlesen »






























