Ein exemplarisches Fundstück aus dem Bundesarchiv der VVN-BdA
Die Stadt Frankfurt/Main hat im Leben der VVN immer eine besondere Rolle gespielt. Hier wurde im März 1947 auf einer interzonalen Landeskonferenz ihr Dachverband gegründet, und bis 1990 befand sich die Bundesgeschäftsstelle in der Frankfurter Rossertstraße 4. Auch die im Jahr 2002 gegründete gesamtdeutsche VVN-BdA trifft sich oft und gern in Frankfurt, zuletzt im April zu ihrem 7. Bundes-kongress und demnächst wieder, am 26. März 2022, zur Feier des 75. Jahrestages ihrer Gründung. Mehrfach ist in den letzten Jahren der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) auf Veranstaltungen der VVN-BdA im Haus Gallus aufgetreten. Dieses Haus, in dem ab Dezember 1963 der erste Frankfurter Auschwitzprozess stattfand, ist für den Verband zu einem wichtigen, identitätsstiftenden Ort geworden. Das Bekenntnis zum Antifaschismus (sichtbar auch in der Verleihung der Johanna-Kirchner-Medaille der Stadt) und die langjährige Kooperation mit der VVN-BdA zeichnen den Magistrat der Stadt Frankfurt heute vor anderen Kommunen aus. Doch das war nicht immer so. Mit Verboten gegen die VVN weiterlesen »




























