Rocco Artale: Vom Arbeitsmigranten zum Ehrenbürger
Fast 13.000 sogenannte italienische Gastarbeiter wurden zu Beginn der 1960er-Jahre auf Basis eines deutschen Anwerbeabkommens mit Italien als Arbeitskräfte für die VW-Werke in der BRD rekrutiert. Es folgten tausende weitere Arbeitsmigranten, aber nur etwa 3.000 der insgesamt 34.600 Italiener blieben bis 1975 in Wolfsburg. Was war schiefgelaufen bei der Arbeitskräfteanwerbung?
Auch heute in Debatten aktuell
Darüber berichtet der ehemalige »Gastarbeiter« Rocco Artale in seiner Biografie, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Wolfsburger Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation. Die Erfahrungen, die er gesammelt hat, spielen auch in der heutigen Migrationsdebatte eine Rolle – sowohl die damaligen Fehler als auch die positiven Integrationsbestrebungen in Wolfsburg. »Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen«, kommentierte Max Frisch die Arbeitsmigration seit Beginn der 1960er-Jahre. Kein »Bien venuta« weiterlesen »































