Buch thematisiert falsche und imaginierte Familiengeschichten zur NS-Verfolgung
Es ist wieder passiert: Ein nichtjüdischer Deutscher inszeniert eine jüdische Zugehörigkeit und bringt diese kraftvoll in den Diskurs ein. Die Rede ist diesmal von dem Journalisten Fabian Wolff. Schon 2018 war die Fälschung des Antifaschisten Wolfgang Seibert aufgeflogen. Den Fall Seibert nehmen Johannes Spohr und Clemens Böckmann zum Anlass, um in ihrem 2022 erschienenen Band »Phantastische Gesellschaft. Gespräche über falsche und imaginierte Familiengeschichten zur NS-Verfolgung« gemeinsam mit Gesprächspartner:innen über das Thema nachzudenken. Seit dem Skandal um das Buch »Bruchstücke« von Binjamin Wilkomirski (Bruno Dössekker) in den 1990er-Jahren – er hatte ebenfalls eine Shoah-Biografie imaginiert – ist das Thema auch einer internationalen Öffentlichkeit bekannt. Biographie ausgedacht weiterlesen »
































